Ab 2026: Deutliche Gehaltssteigerungen für ukrainische Lehrkräfte.
Neue Grundgehälter für Pädagogen ab dem 1. Januar 2026
Nach Angaben von Novyny.live: Das ukrainische Ministerium für Bildung und Wissenschaft führt ein neues Vergütungssystem ein. Ab dem 1. Januar 2026 erhalten Lehrkräfte deutlich höhere Grundgehälter. Für eine Grundschullehrkraft könnte das monatliche Einkommen mit allen Zulagen bereits im März 2026 zwischen 13.935 und 17.870 Hrywnja liegen. Diese Reform zielt darauf ab, die Attraktivität des Lehrerberufs zu steigern und die Bildungsqualität langfristig zu sichern.
So setzt sich das neue Gehalt zusammen
Das neue System sieht feste Grundgehälter vor: Für eine Lehrkraft ohne Qualifikationsstufe (Tarifgruppe 10-11) sind es 8.841 Hrywnja. Kollegen mit der höchsten Stufe (Tarifgruppe 14) erhalten mindestens 11.755,80 Hrywnja. Darauf kommen verschiedene Zuschläge: Für Klassenleitung gibt es 20% der Rate, eine Zulage für schwierige Arbeitsbedingungen von mindestens 2.000 Hrywnja monatlich und in frontnahen Gemeinden sogar mindestens 4.000 Hrywnja.
Weitere Aufschläge sind für Berufserfahrung und den Prestige-Charakter des Berufs vorgesehen. Bei mindestens drei Jahren Dienstzeit beträgt die Dienstalterszulage 10%, die Prestige-Zulage mindestens 5% des Grundgehalts. Unter dem Strich ergeben sich für März 2026 folgende mögliche Gesamteinkommen je nach Qualifikation:
- Ohne Kategorie: ab 13.935 Hrywnja
- Zweite Kategorie: ab 15.902 Hrywnja
- Erste Kategorie: ab 16.887 Hrywnja
- Höchste Kategorie: ab 17.870 Hrywnja
Prognosen zufolge wird das Durchschnittsgehalt einer Grundschullehrkraft im März 2026 bei etwa 20.000 Hrywnja liegen. Die Reform ist eine Reaktion auf die anhaltenden Herausforderungen im Bildungssektor, wie Unterfinanzierung und niedrige Löhne. Die Gehaltserhöhungen sollen helfen, neue Fachkräfte zu gewinnen und erfahrene Pädagogen im Beruf zu halten. Entscheidend für den Erfolg wird sein, dass diese finanziellen Verbesserungen von Investitionen in die Schulinfrastruktur und die berufliche Weiterbildung der Lehrkräfte begleitet werden.
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