Ukrainischer Generalstab meldet hohe russische Verluste: 970 Soldaten an einem Tag.
Hohe Verluste bei Personal und Material
Nach Angaben von UATV: Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte hat für den 20. Februar 2023 erneut hohe Verluste der russischen Invasionsarmee gemeldet. Demnach wurden innerhalb von 24 Stunden 970 Besatzungssoldaten ausgeschaltet. Diese Zahlen belegen die unvermindert heftigen Kämpfe und den anhaltenden Widerstand der ukrainischen Verteidiger.
Neben den Personaleinbußen erlitt die russische Armee an diesem Tag auch erhebliche Verluste an militärischer Ausrüstung, darunter:
- 76 Fahrzeuge
- 6 gepanzerte Kampffahrzeuge
- 2 Panzer
- 1 Flugabwehrsystem
In der Gesamtbilanz seit Beginn der großangelegten Invasion am 24. Februar 2022 bis zum 20. Februar 2023 belaufen sich die russischen Personalverluste laut ukrainischen Angaben auf etwa 1 257 880 Personen.
Die kumulierten Verluste an schwerem Gerät umfassen nach ukrainischer Darstellung:
- 11 684 Panzer
- 24 060 gepanzerte Kampffahrzeuge
- 37 387 Artilleriesysteme
- 1 649 Raketenwerfer
- 1 303 Flugabwehrsysteme
- 435 Flugzeuge
- 347 Hubschrauber
- 138 881 unbemannte Luftfahrzeuge (UAV) auf operativ-taktischer Ebene
- 4 314 Marschflugkörper
- 29 Schiffe und Boote
- 2 U-Boote
- 79 112 Kraftfahrzeuge und Tankwagen
- 4 073 Einheiten Spezialausrüstung
Diese Angaben verdeutlichen das enorme Ausmaß der Verluste, die der Angreifer in diesem Krieg hinnehmen musste. Die Zahlen können nicht unabhängig verifiziert werden, werden aber regelmäßig als Indikator für die Intensität der Kämpfe gewertet.
Kriegsjahr 2023: Bilanz und Ausblick
Mit Stand Februar 2023 dauert der Krieg bereits über ein Jahr an. Die ukrainischen Streitkräfte zeigen weiterhin bemerkenswerte Widerstandskraft gegen die russische Aggression. Die gemeldeten hohen Verlustzahlen auf russischer Seite deuten auf die Effektivität der ukrainischen Verteidigung hin und unterstreichen die Bedeutung der fortgesetzten internationalen Unterstützung.
Die Verlustmeldungen beeinflussen die strategischen Überlegungen beider Konfliktparteien und spiegeln die komplexe Lage an der Front wider.
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