45-jähriger Schauspieler und „Goldene Dzyga“-Preisträger Jewgen Buschmakin stirbt – eine Zierde der ukrainischen Filmkunst ist nicht mehr.
Ein schwerer Schlag für die ukrainische Filmwelt
Nach Angaben von Espreso.tv: Der Schauspieler Jewgen Buschmakin ist im Alter von 45 Jahren ums Leben gekommen. Seine wohl bekannteste Rolle spielte er in dem Film „Held meiner Zeit“, wofür er mit dem renommierten „Goldene Dzyga“-Preis als bester Darsteller ausgezeichnet wurde. Buschmakin wirkte außerdem in Produktionen wie „Liebst du mich?“, „Die ersten Tage“, „Alles wird gut“ und „Tag der Unabhängigkeit“ mit. Zu den genauen Umständen und dem Datum seines Todes liegen bislang keine offiziellen Informationen vor.
Trauer und Anteilnahme der Weggefährten
Kollegen und Freundinnen des Verstorbenen reagierten bestürzt auf die Nachricht und teilten ihre Trauer:
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„Jenja ist gefallen. Mir ist, als hätte man mir das Herz herausgerissen.“ – Tonja Nojabrjowa
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„Ein heller und überaus gütiger Mensch. Ein Schauspieler, der noch so viele wunderbare Figuren hätte erschaffen können. Leb wohl, Ruhm dem Helden …“ – Irma Witowska-Wanza
Andrij Kokotjucha erinnerte sich an Buschmakin mit den Worten: „Im Krieg ist der Schauspieler Jewgen Buschmakin gefallen. Ich kannte ihn nur flüchtig. Doch in einem kurzen Gespräch sagte er, er warte auf seine Rolle, und bat mich, für ihn zu schreiben. Ich habe es nicht mehr geschafft …“ Iryna Zilyk fügte hinzu: „Was für ein Albtraum, der Schauspieler Jewgen Buschmakin wurde auf dem Schild nach Hause getragen. Die Helden unserer Zeit – das sind auch ukrainische Künstler, die zu Soldaten werden. Und sie sterben.“
Der Tod von Jewgen Buschmakin bedeutet einen schmerzlichen Verlust für die ukrainische Kultur. Er war nicht nur ein begnadeter Schauspieler, sondern steht auch sinnbildlich für all jene, die ihr Leben für ihr Land hingeben. Seine Kollegen und Bewunderer betonen, dass sein künstlerisches Schaffen und seine Hingabe für die Heimat Anerkennung verdienen. Diese Tragödie führt eindringlich vor Augen, wie der Krieg das Leben von Kulturschaffenden beeinflusst, die zu den Waffen greifen, um ihre Heimat zu verteidigen, und dabei ihr Leben riskieren.
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