Ehemaliger Häftling floh vom Weg an die Front: Gericht verhängte strengen Urteil.
Nach Angaben von ТСН: Das Jaromolinetz-Gericht im Oblast Chmelnyzkyj verhängte ein Urteil gegen einen ehemaligen Häftling, der durch den Militärdienst in den Streitkräften die Möglichkeit auf Freiheit erhielt, aber während einer Fahrt zum Übungsgelände floh. Der Mann wurde zu 6 Jahren Haft verurteilt wegen der Weigerung, den Militärdienst auf Vertrag zu leisten (Art. 336-2 des Strafgesetzbuches der Ukraine).
Chance auf Freiheit und die Einheit „Skwal“
Der Angeklagte verbüßte seine Strafe in der Kolomyja Verbesserungseinrichtung wegen Diebstahls und Verletzung der Unverletzbarkeit der Wohnung. Als Vertreter des TCK zur Einrichtung kamen, beschloss er, sein Recht auf vorzeitige Entlassung in Anspruch zu nehmen, um Militärdienst auf Vertrag zu leisten.
Das Gericht gab seinen Antrag auf vorzeitige Entlassung statt. Im Juni 2025 erhielt er eine Stelle als Schütze in der Sturmgruppe „Skwal“ einer der Militärteile.
Flucht wegen „Panne“ des Autos
Am 2. Juli 2025 kam ein Vertreter der Militärdienststelle, um ihn zu seinem Dienstort in Dnipro zu bringen. Seine Reise endete jedoch in Chmelnytskyj.
In der Nähe des Dorfes Jaromolyntsi hielt das „Volkswagen Passat“-Auto, in dem der Rekrut transportiert wurde, aufgrund eines technischen Problems an. Der Mann bat um eine Pause „an der frischen Luft“ und nutzte den Moment, als er nicht beobachtet wurde, um in das Waldgebiet zu fliehen und zu verschwinden. Am nächsten Tag wurde er von den Strafverfolgungsbehörden festgenommen.
Urteil des Gerichts
Vor Gericht gestand der Mann voll und ganz seine Schuld. Er erklärte, dass
„er aufrichtig bereut“und äußerte sogar den Wunsch, sich nach dem neuen Urteil erneut zu mobilisieren. Das Gericht berücksichtigte jedoch seine früheren Vorstrafen und die Rückfälligkeit von Verbrechen.
Gerichtsbeschluss:
Für die Weigerung, den Dienst zu leisten, verhängte das Gericht 5 Jahre 6 Monate Haft.
Zu dieser Frist wurde der nicht verbüßte Teil der vorherigen Strafe addiert.
Endgültiges Urteil: 6 Jahre Haft.
Dieses Verfahren unterstreicht die Schwierigkeiten, mit denen Militärpersonal und Rekruten konfrontiert sind, sowie die Bedeutung der Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften während des Dienstes. Das Gericht betonte erneut die Notwendigkeit, klare Verantwortung für die Weigerung, den Dienst zu leisten, insbesondere in solch schwierigen Zeiten zu übernehmen.
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