Belenjuk fordert Paralympics-Boykott 2026 wegen Zulassung Russlands und Belarus'.

Belenjuk fordert Paralympics-Boykott 2026 wegen Zulassung Russlands und Belarus'
Belenjuk fordert Paralympics-Boykott 2026 wegen Zulassung Russlands und Belarus'

Boykott der Winter-Paralympics 2026

Nach Angaben von UATV: Der ukrainische Sportpolitiker und Olympiasieger Jean Belenjuk hat zu einem Boykott der offiziellen Zeremonien der Winter-Paralympics 2026 aufgerufen. Grund ist die Zulassung von Athleten aus Russland und Belarus. Er betonte, dass eine geschlossene und entschlossene Haltung der Nationalmannschaften für einen wirksamen Protest entscheidend sei.

„Es braucht eine konsolidierte und harte Position der Nationalmannschaften – bis hin zur vollständigen Verweigerung der Teilnahme an Turnieren“, so Belenjuk.

Bereits am 5. März hatte die Ukraine ihren Boykitt der Eröffnungsfeier der Spiele angekündigt, die in den italienischen Städten Mailand und Cortina d’Ampezzo stattfinden werden. Diese Entscheidung ist eine direkte Reaktion auf die Teilnahmeerlaubnis für Sportler aus Russland und Belarus. Belenjuk, der Erster Stellvertretender Vorsitzender des Jugend- und Sportausschusses des ukrainischen Parlaments ist, sieht den Erfolg eines solchen Boykotts in einer internationalen Koalition.

„Das wäre ein wirksames Instrument, aber dafür braucht es eine Koalition von Ländern, die zu einem vollständigen Boykott bereit sind“, unterstrich er.

Internationale Unterstützung für den Boykott

Neben der Ukraine planen auch die EU-Kommission und eine Reihe europäischer Länder, sich dem Boykott anzuschließen. Diese wachsende Unterstützung aus der internationalen Gemeinschaft unterstreicht die Solidarität mit den ukrainischen Athleten. Die Maßnahmen sind ein Protest gegen die Teilnahme von Vertretern der Aggressorstaaten an globalen Sportereignissen.

Der Konflikt um die Winter-Paralympics 2026 spiegelt die breitere internationale Reaktion auf die Aggression Russlands und die Mitwirkung Belarus' wider. Der von der Ukraine initiierte Boykott könnte ein wichtiges Signal für andere internationale Organisationen und Veranstaltungen setzen. Er betont die Bedeutung ethischer Grundsätze im Sport und die Notwendigkeit, Fairness in Wettkämpfen zu wahren.


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