Stromausfall am AKW Saporischschja: Zum ersten Mal nach 20 Vorfällen fiel die externe Stromversorgung aus.

Stromausfall am AKW Saporischschja: Zum ersten Mal nach 20 Vorfällen fiel die externe Stromversorgung aus
Stromausfall am AKW Saporischschja: Zum ersten Mal nach 20 Vorfällen fiel die externe Stromversorgung aus

Stromabschaltung am Kernkraftwerk Saporischschja

Nach Angaben von UATV: Am 20. Juni 2023 verlor das Kernkraftwerk Saporischschja zum ersten Mal nach 20 vergleichbaren Ereignissen seine externe Stromversorgung. Ursache war die Beschädigung der 330-kV-Leitung 'Ferrosplawna-1' durch die russische Armee. Die automatisch gestarteten Notstrom-Dieselgeneratoren übernahmen daraufhin die teilweise Stromversorgung der Anlage. Dieser Vorfall unterstreicht die anhaltende Gefährdung der Anlage durch militärische Angriffe.

Die Wiederherstellung der externen Stromversorgung war erst am 13. Juni 2023 erfolgt, nur eine Woche vor dem erneuten Ausfall. Das ukrainische Energieministerium bewertete die Lage als 'äußerst gefährlich' und betonte, dass 'Russland eine Bedrohung für die globale nukleare Sicherheit darstellt'. Die wiederholten Stromabschaltungen verdeutlichen die prekäre Situation rund um das Kraftwerk.

Risiken für die nukleare Sicherheit

Um eine Katastrophe am größten Atomkraftwerk Europas zu verhindern, fordert das ukrainische Energieministerium eine 'vollständige Demilitarisierung der Anlage' als einzigen Ausweg. Diese Ereignisse werfen ernste Fragen zur Sicherheit der Atomenergie in der Region auf und zeigen die Gefahren, die von militärischen Konflikten in unmittelbarer Nähe von Nuklearanlagen ausgehen.

Der Stromausfall am AKW Saporischschja, der sich nach 20 vorherigen Vorfällen ereignete, macht die beständigen Risiken durch die Kriegshandlungen in der Ukraine deutlich. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklung mit großer Sorge, da die Folgen eines Unglücks in diesem Kraftwerk verheerend für ein weites Gebiet sein könnten. Die Forderung nach einer Entmilitarisierung der Anlage unterstreicht, dass es hier nicht nur um die Sicherheit der Ukraine geht, sondern um den Schutz der gesamten Welt vor den potenziell katastrophalen Auswirkungen eines nuklearen Unfalls.


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