Zivilisten im Visier: Drei Tote und elf Verletzte nach massivem Beschuss der Region Saporischschja.

Zivilisten im Visier: Drei Tote und elf Verletzte nach massivem Beschuss der Region Saporischschja
Zivilisten im Visier: Drei Tote und elf Verletzte nach massivem Beschuss der Region Saporischschja

Die Lage in der Region Saporischschja

Nach Angaben von Novyny.live: Die russischen Streitkräfte haben innerhalb von 24 Stunden einen massiven Angriff auf zivile Gebiete in der Region Saporischschja geführt. Bei den Angriffen auf bewohnte Orte kamen drei Menschen ums Leben, elf weitere wurden verletzt. Die Behörden registrierten zudem 75 Meldungen über beschädigte Wohnhäuser, Fahrzeuge und Infrastruktureinrichtungen.

Insgesamt gab es 790 Angriffe auf 32 Ortschaften. Die russische Luftwaffe flog dabei 11 Angriffe auf Orichiw, Dolynka, Tschariwne, Nowe Pole, Ljubytschke, Bratske und Werchnja Tersa. Zudem wurden 466 Einsätze von Kampfdrohnen verschiedener Bauart registriert, die Saporischschja und andere Orte trafen. Hinzu kamen sechs Beschüsse mit Raketenwerfern sowie 307 Artillerieangriffe auf mehrere Siedlungen.

Betroffene Ortschaften

Zu den Zielen der Angriffe gehörten unter anderem folgende Orte:

  • Saporischschja
  • Wilnjansk
  • Balabyne
  • Terniwka
  • Rosumiwka
  • Tawrijskoje
  • Stepnohirsk
  • Prymorske
  • Stepowe
  • Pawliwka
  • Mali Schtscherbaky
  • Huljajpole
  • Salisnytschne
  • Schtscherbaky
  • Nowodanyliwka
  • Nowoandrijiwka
  • Mala Tokmatschka
  • Tschariwne
  • Bilohirja
  • Doroschhanka
  • Warwariwka
  • Selene
  • Solodke
  • Dobropillja
  • Preobraschenka

Diese Bilanz zog der Leiter der Gebietsverwaltung Saporischschja, Iwan Fedorow.

Die Region Saporischschja ist seit Beginn der russischen Invasion ein Schwerpunkt der Kämpfe im Süden der Ukraine. Die systematischen Angriffe auf zivile Infrastruktur und Wohngebiete gehören zur russischen Kriegstaktik, um die ukrainische Verteidigung zu schwächen und die Zivilbevölkerung zu demoralisieren. Die anhaltende Gewalt unterstreicht die dringende Notwendigkeit eines verstärkten Schutzes für die Zivilbevölkerung.


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