Geburtsklinik in Saporischschja soll zehn Tage nach Beschuss wieder öffnen.

Geburtsklinik in Saporischschja soll zehn Tage nach Beschuss wieder öffnen
Geburtsklinik in Saporischschja soll zehn Tage nach Beschuss wieder öffnen

Wiederaufbau der Geburtsklinik in Saporischschja

Nach Angaben von UATV: Die Geburtsklinik in Saporischschja, die am 1. Februar einem russischen Angriff ausgesetzt war, soll ihren Betrieb bereits in zehn Tagen wieder aufnehmen. Bei dem Beschuss gab es keine Todesopfer, jedoch wurden drei Personen, darunter Mitarbeiter und Patienten einer Zahnarztpraxis, durch Splitter verletzt. Die Angriffe zerstörten etwa hundert Fenster und mehrere Behandlungsräume. Die Klinik ist eine Abteilung des örtlichen Krankenhauses für Notfall- und Rettungsmedizin, wo bereits Reparaturarbeiten im Gange sind.

Einsatz des medizinischen Personals

Der Generaldirektor des städtischen Krankenhauses für Notfall- und Rettungsmedizin, Alexander Fedorov, betonte, dass Fachleute intensiv an einem Wiederaufbauplan für das Gebäude arbeiten. Er unterstrich die essentielle Bedeutung der Einrichtung für die Stadt und sagte dazu:

„Jede Frau, die heute in Saporischschja ein Kind zur Welt bringt, ist eine Heldin.“ - Alexander Fedorov

Fedorov versicherte, dass das Ziel sei, die Klinik innerhalb der nächsten zehn Tage wieder für die Aufnahme von Gebärenden betriebsbereit zu machen.

Die schnelle Wiederinbetriebnahme der Geburtsklinik ist ein entscheidender Schritt, um die medizinische Grundversorgung der Bevölkerung in Kriegszeiten aufrechtzuerhalten. Dies zeigt den unermüdlichen Einsatz der lokalen Behörden und des Gesundheitspersonals, die unter extremen Bedingungen für das Wohl der Bürger, insbesondere von Schwangeren und Gebärenden, kämpfen. Angesichts der enormen Belastungen für das Gesundheitssystem in der Region ist eine rasche Wiederherstellung solcher kritischen Infrastruktur für die Stabilität und Sicherheit der Zivilbevölkerung von existenzieller Bedeutung.


Lesen Sie auch

Werbung