Ukrainische Lehrkräfte erhalten 30 Prozent mehr Gehalt: Das verdienen Pädagogen jetzt.
Gehaltserhöhung für das Bildungspersonal in der Ukraine
Nach Angaben von TSN.ua: Die ukrainische Regierung hat mit dem Kabinettsbeschluss Nr. 1749 eine deutliche Gehaltssteigerung für alle Beschäftigten im Bildungssektor beschlossen. Die Einkommen steigen um 30 Prozent. Diese Maßnahme umfasst neue Grundgehälter und eine feste Zulage für 'Widerstandsfähigkeit'.
Von der Erhöhung profitieren über 400.000 Beschäftigte im Bildungsbereich. Zu dieser Gruppe zählen:
- Lehrkräfte an Schulen, Gymnasien und Lyzeen;
- Erzieherinnen und Erzieher in Kindergärten;
- Dozenten an berufsbildenden Schulen und Fachschulen;
- Mitarbeiter der außerschulischen Bildung;
- Hochschullehrer und Professorinnen.
Die Anpassung der Grundgehälter gilt für alle diese Berufsgruppen.
Konkrete Beispiele für die neuen monatlichen Bruttogehälter:
- Eine Lehrkraft im Einstiegsamt (Stufe 10) erhält 15.800 UAH brutto (ca. 12.200 UAH netto);
- Eine Lehrkraft der höchsten Kategorie (Stufe 14) verdient nun 32.000 UAH. In Frontnähe erhöht sich dieser Betrag auf 35.000 UAH;
- Ein Hochschulassistent ohne akademischen Grad (Stufe 16) bekommt 13.500 UAH;
- Ein Professor mit Doktortitel (Stufe 20) erhält 33.200 UAH.
Die zusätzliche, feste 'Widerstandszulage' beträgt:
- 2.600 UAH für Pädagogen in regulären Arbeitsumgebungen;
- 5.200 UAH für diejenigen in der Frontregion.
Die finanzielle Aufstockung soll das Bildungspersonal angesichts der enormen Herausforderungen unterstützen und ein angemessenes Einkommensniveau sicherstellen. Diese Maßnahme ist vor dem Hintergrund des anhaltenden Krieges und der wirtschaftlichen Belastungen zu sehen.
Bedeutung der Gehaltsanpassung
Die deutliche Erhöhung der Lehrergehälter ist ein wichtiges Signal zur Stärkung des pädagogischen Personals. In einer Zeit wirtschaftlicher und sozialer Verwerfungen kann eine bessere Bezahlung die Motivation steigern und dazu beitragen, qualifizierte Fachkräfte im Bildungssystem zu halten. Dies ist eine direkte Antwort auf den akuten Personalmangel, der in vielen Regionen, insbesondere in den frontnahen Gebieten, herrscht. Eine angemessene Vergütung ist eine Grundvoraussetzung, um die Qualität der Bildung auch unter schwierigsten Bedingungen aufrechtzuerhalten.
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