Exportzentren für ukrainische Rüstungsgüter in Europa geplant: Selenskyj gibt Details bekannt.
Ukraine baut Verteidigungspartnerschaften in Europa aus
Nach Angaben von UATV: Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am 20. März 2023 vor Journalisten neue Schritte zur Internationalisierung der ukrainischen Rüstungsproduktion vorgestellt. Im Fokus stehen Exportzentren für militärische Ausrüstung in Europa sowie gemeinsame Drohnenfertigungen mit mehreren EU-Staaten. Laut Selenskyj laufen bereits konkrete Kooperationen, die erste Erfolge zeigen.
- Mit Norwegen stehen die Gespräche noch am Anfang, aber die Signale sind vielversprechend.
- Gemeinsam mit Deutschland produziert die Ukraine bereits Drohnen.
- Weitere Partnerländer sind Großbritannien, Dänemark und die Niederlande.
„Wir kommen in diesem Bereich zügig voran. Die Ukraine kann bereits praktische Ergebnisse der Zusammenarbeit vorweisen.“ — Wolodymyr Selenskyj
Bis Jahresende: Vollständige Koproduktion mit Frankreich
Ein weiterer Meilenstein ist für Ende 2023 geplant: Mit Frankreich soll eine umfassende Koproduktion starten. Dies wurde bei den jüngsten Verhandlungen mit Präsident Emmanuel Macron vereinbart. „Wir haben klare zeitliche Vorgaben – bei den letzten Gesprächen mit Emmanuel Macron haben wir festgelegt, dass wir bis Jahresende eine vollwertige Koproduktion haben werden“, so Selenskyj.
- In Rumänien wurden Absichtserklärungen unterzeichnet.
- Spanien steigt in ausgewählten Bereichen in die Koproduktion ein.
„Das sind keine bloßen Absprachen – das ist echte Kooperation, die Ergebnisse liefert und unsere Verteidigungsfähigkeit stärkt.“ — Wolodymyr Selenskyj
Insgesamt geht es nicht nur um Pläne, sondern um den systematischen Aufbau eines Netzwerks zur gemeinsamen Fertigung ukrainischer Waffensysteme in Europa. Diese Initiativen zeigen, wie sehr die Ukraine auf eine enge sicherheitspolitische Zusammenarbeit mit europäischen Partnern setzt.
Vor dem Hintergrund der angespannten Sicherheitslage in Europa könnten solche Projekte die Verteidigungstechnologie stärken und die Widerstandsfähigkeit des Landes erhöhen. Die schrittweise Umsetzung von Koproduktionen mit verschiedenen Staaten unterstreicht zudem, wie wichtig internationale Unterstützung für die ukrainische Verteidigungsstrategie ist.
Lesen Sie auch
- Angriff auf Atommülllager bei Tschernobyl: Strahlenwerte bleiben unverändert
- Russischer Angriff auf Tschernobyl: Lager für Atommüll beschädigt
- Putin lehnt Gipfel ab: Ukrainischer General erklärt, warum Russland den langen Krieg verlieren wird
- Ukrainische Rakete FP-7 übertrifft 100-Kilometer-Marke bei Tests
- Europäische Spitzentreffen in London: Selenskyj trifft König Charles III. und führende Politiker
- Kiew kündigt verstärkte Angriffe auf Russland an: Ist eine diplomatische Lösung noch möglich?

