G7-Gipfel: Selenskyj signalisiert Gesprächsbereitschaft mit Putin.
Mögliches Treffen zwischen Selenskyj und Putin beim G7-Gipfel
Nach Angaben von Espreso.tv: Nach einem nächtlichen russischen Angriff, der die Kyjiwer Höhlenkloster beschädigte, erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, dass er zu einem Treffen mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin am Rande des G7-Gipfels bereit sei. Laut Selenskyj unterstützen sowohl die USA als auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron diese Initiative, was einen bedeutenden Schritt zur Konfliktlösung darstellen könnte.
Vor dem beschädigten Kloster sagte Selenskyj, die Ukraine habe Russland eine Einladung übermittelt, aber noch keine eindeutige Antwort erhalten. Er betonte:
„Wir haben das Signal gesendet, dass wir bereit sind, Putin beim G7-Gipfel zu treffen, denn dort sind Trump und Macron – die Europäer plus Amerika.“
Weiterhin erklärte er:
„Europa und die Vereinigten Staaten waren einverstanden, aber Russland hat erneut gezeigt, dass es nicht gesprächsbereit ist.“
Reaktionen auf Putins Vorgehen und Aussichten für Verhandlungen
Der massive Angriff auf Kyjiw und Charkiw ereignete sich nur Stunden nach einem Telefonat zwischen Putin und US-Präsident Donald Trump. Am 4. Juni 2026 veröffentlichte Selenskyj einen offenen Brief an Putin mit einem Verhandlungsangebot. Putin bezeichnete den Brief daraufhin als „mit Elementen von Unverschämtheit verfasst“ und sah keinen Sinn in Gesprächen. Am 9. Juni erklärte Selenskyj, der Brief habe Wirkung gezeigt, ohne Details zu nennen. Am 14. Juni berichtete der ukrainische Präsident, die Geheimdienste stellten wachsende Unzufriedenheit mit Putin unter Russen fest.
Selenskyj sieht in dem Gipfel „eine sehr gute Gelegenheit, sich alle gemeinsam zu treffen“. Er fügte hinzu: „Wenn er den Frieden ablehnt, könnte eine andere Person in Russland die Vereinbarung treffen.“ Die Lage bleibt somit angespannt, doch die Tür für Verhandlungen steht trotz der jüngsten Ereignisse weiter offen.
Die möglichen Gespräche zwischen der Ukraine und Russland stoßen international auf großes Interesse. Dass Schlüsselfiguren wie Trump und Macron solche Initiativen unterstützen, deutet auf das Bestreben hin, weitere Länder in den Friedensprozess einzubinden. Allerdings bleibt Russlands Haltung unklar, was künftige Verhandlungen erschweren könnte.
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