Selenskyj rechtfertigt Angriff auf Moskau: Raffinerie nur 15 Kilometer vom Kreml entfernt getroffen.
Ukrainische Reaktion auf den Moskau-Angriff
Nach Angaben von Novyny.live: In der Nacht zum 18. Juni gab es einen Angriff auf Moskau. Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete diesen als völlig gerechtfertigte Antwort auf russische Attacken. Er machte deutlich, dass der Ukraine keine andere Wahl bleibe, als zu reagieren, solange Russland seine Aggression fortsetze.
„Wenn Putin diesen Krieg nicht beenden will, sondern ihn fortsetzen möchte, werden wir nicht tatenlos zusehen – wir werden antworten“, so Selenskyj.
Die Aktion traf die Erdölraffinerie in Kapotnja, die nur 15 Kilometer vom Kreml entfernt liegt. Dies geschah kurz nach einem russischen Schlag gegen das Höhlenkloster Kiew-Petschersk am 15. Juni. Der ukrainische Präsident erinnerte an diesen Zusammenhang und forderte entschlosseneres Vorgehen gegen Russland: „Der Druck auf Russland muss erhöht werden.“
Ukrainische Haltung und internationale Unterstützung
Selenskyj betonte zudem: „Wir wollten diesen Krieg nie und wollen ihn nicht.“ Er unterstrich die Dringlichkeit, die Aggression zu stoppen und den Konflikt zu beenden: „Es ist Zeit, die Aggression zu beenden, es ist Zeit, diesen Krieg zu beenden.“ Die Ukraine setze sich vollständig für ein Kriegsende ein, so der Präsident. Dies betreffe nicht nur die eigenen weitreichenden Sanktionen, sondern auch die Maßnahmen der Partnerländer.
In Russland wurden unterdessen strenge Beschränkungen für den Verkauf von Treibstoff verhängt – ein Zeichen für die schwerwiegenden Folgen des Konflikts. Die Haltung Kiews bleibt unmissverständlich: Das Land ist zu entschlossenen Gegenmaßnahmen bereit und ruft die internationale Gemeinschaft zur Unterstützung auf.
Die jüngste Eskalation zeigt, wie angespannt die Lage zwischen beiden Ländern weiterhin ist. Dies könnte nicht nur für die Ukraine und Russland, sondern auch für die globale Sicherheit weitreichende Konsequenzen haben. Selenskyjs klare Linie unterstreicht die Entschlossenheit, die eigenen Interessen zu verteidigen, und appelliert zugleich an die Weltgemeinschaft, aktiv zu werden.
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