Stromausfall auf der Krim: Selenskyj verkündet Beginn der Militäroperation – drei Regionen betroffen.
Operation Krim: Ziele und erste Erfolge
Nach Angaben von Espreso.tv: Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den Start einer Militäroperation auf der Krim bekannt gegeben. Ziel sei es, die militärische Aufrüstung der besetzten Halbinsel zu verlangsamen und die Kontrolle über die Energie- und Treibstoffversorgung zu erlangen. Die Operation läuft bereits seit einiger Zeit und hat nun erste sichtbare Ergebnisse gezeigt. Dies ist ein bedeutender Schritt in der ukrainischen Strategie, den Druck auf die russischen Besatzer zu erhöhen.
In der Nacht zum 5. Juli griffen ukrainische Verteidigungskräfte zwei Umspannwerke auf der besetzten Krim an. Die Angriffe führten zu einem flächendeckenden Stromausfall in den Orten Saky, Jewpatorija sowie in Teilen des Rajons Bachtschyssaraj. Diese Entwicklung unterstreicht die wachsende Fähigkeit der ukrainischen Armee, gezielte Schläge gegen die kritische Infrastruktur der Besatzer durchzuführen.
„Wir haben die Militarisierung unserer von Russland besetzten Halbinsel verlangsamt.“
Wolodymyr Selenskyj
Selenskyj betonte die strategische Bedeutung der Aktionen: „Wir haben gezeigt, was es bedeutet, die Luftüberlegenheit an einem bestimmten Ort und zu einer bestimmten Zeit operativ zu kontrollieren.“ Er fügte hinzu: „Die russischen Geschäftsleute beginnen zu verstehen, dass sie diesen Krieg nicht gewinnen werden.“ Diese Aussagen verdeutlichen den entschlossenen Kurs Kiews, die Initiative auf der Halbinsel zu behalten.
Verschärfung der Kampfhandlungen
Die Operation markiert eine deutliche Intensivierung der ukrainischen Kriegsführung im anhaltenden Konflikt mit Russland. Erfolgreiche Angriffe auf kritische Infrastruktur wie Umspannwerke können die Fähigkeit der Besatzungstruppen, ihre Präsenz in der Region aufrechtzuerhalten, erheblich beeinträchtigen. Die ukrainischen Streitkräfte zeigen damit, dass sie auch tief im feindlichen Hinterland wirksam zuschlagen können.
Das Vorgehen der Ukraine ist zudem als klares Signal zu werten, dass der Kampf um die Rückgewinnung der eigenen Territorien, insbesondere der Krim, mit Nachdruck fortgesetzt wird. Es zeigt die Bereitschaft, auch langfristige militärische Operationen durchzuführen, um die Besatzer systematisch zu schwächen.
Lesen Sie auch
- Trump und Erdogan diskutieren Friedensgespräche: 30.000 Todesfälle pro Monat im Ukraine-Krieg
- US-Exbotschafter Herbst fordert anhaltende Hilfe für die Ukraine – und äußert sich zu Trumps Haltung
- In Ankara halten Zelensky und Rutte Gespräche vor dem NATO-Gipfel: Wichtige Themen enthüllt
- Nato-Gipfel: Selenskyj fordert mehr Luftabwehr und klaren Beitrittspfad für die Ukraine
- EU-Staaten fordern dringend Raketenlieferungen an die Ukraine: Diese neun Länder stehen dahinter
- Neue Sanktionen gegen 42 Russen: Welche Folgen haben die Maßnahmen für das Ansehen der Ukraine?

