Selenskyj in Brüssel eingetroffen: „Ramstein“-Treffen zur Ukraine-Hilfe steht bevor.

Selenskyj in Brüssel eingetroffen: „Ramstein“-Treffen zur Ukraine-Hilfe steht bevor
Selenskyj in Brüssel eingetroffen: „Ramstein“-Treffen zur Ukraine-Hilfe steht bevor

Reise des ukrainischen Präsidenten in die belgische Hauptstadt

Nach Angaben von Espreso.tv: Wolodymyr Selenskyj ist zu einem Arbeitsbesuch in Brüssel eingetroffen. Auf dem Programm stehen Gespräche mit führenden Vertretern der NATO und Belgiens sowie die Teilnahme an der Sitzung der Ukraine-Kontaktgruppe im sogenannten „Ramstein“-Format. Der ukrainische Präsident wird unter anderem mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte und dem belgischen Premierminister Bart De Wever zusammentreffen. Zudem ist eine Audienz bei König Philippe von Belgien vorgesehen.

Schwerpunkte und geplante Termine

Ein zentraler Punkt der Reise ist die nächste Zusammenkunft der Kontaktgruppe im „Ramstein“-Format, die am 18. Juni im NATO-Hauptquartier stattfindet. Der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow hat die wichtigsten Prioritäten benannt. Dazu zählen:

  • die Stärkung der Flugabwehr;
  • die Bereitstellung von weitreichender Artilleriemunition;
  • der Ausbau der ukrainischen Drohnenproduktion.
Selenskyj erklärte: „Es stehen wichtige Tage bevor, um unsere Verteidigung zu stärken: Es wird Treffen mit den Verteidigungsministern Großbritanniens und Deutschlands geben, die ‚Ramstein‘-Sitzung und eine Zusammenkunft des Europäischen Rates.“

Die Reise des ukrainischen Präsidenten unterstreicht die anhaltende Bedeutung internationaler Unterstützung für die Ukraine während des Krieges. Die Begegnungen mit hochrangigen NATO- und EU-Vertretern dienen dazu, die ukrainischen Verteidigungskapazitäten zu festigen – ein entscheidender Faktor für die regionale Sicherheit. Die Mitwirkung an der „Ramstein“-Kontaktgruppe erlaubt es der Ukraine, konkrete Aspekte der Militärhilfe zu erörtern und Prioritäten zu setzen, die den Kriegsverlauf maßgeblich beeinflussen könnten.

Er dankte zudem allen, die die Ukraine unterstützen, und betonte: „Europa muss stark und geeint sein. Davon hängt maßgeblich ab, wie dieser Krieg endet.“

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