Zelenskyj: Russland für mehrfache Zerstörung der 'Druschba'-Pipeline verantwortlich.
Präsident Zelenskyj widerspricht russischen Vorwürfen
Nach Angaben von Novyny.live: Anlässlich des vierten Jahrestages der großangelegten Invasion Russlands wies Präsident Wolodymyr Zelenskyj in einer Pressekonferenz die Verantwortung für die Beschädigungen an der 'Druschba'-Pipeline entschieden zurück. Er stellte klar, dass nicht die Ukraine, sondern Russland für die Sabotageakte verantwortlich sei.
„Nicht die Ukraine ist der Grund für die Zerstörung der Pipeline. Russland hat sie bereits mehrmals zerstört“, so der ukrainische Staatschef.
Internationale Hilfe und Energiesicherheit im Fokus
Bei dem Briefing am 24. Februar ging es auch um die internationale Unterstützung für die Ukraine. Zelenskyj riet dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán, sich bezüglich der Vorfälle an der Pipeline direkt an den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu wenden. Zugleich wurde ein geplantes Finanzhilfepaket in Höhe von 90 Milliarden Euro genannt.
Die Aussagen unterstreichen die angespannte Lage der Energiesicherheit in Osteuropa. Die 'Druschba'-Pipeline, einst Symbol für Zusammenarbeit, ist im aktuellen Krieg zu einem neuralgischen Punkt geworden. Die Stabilität solcher Infrastruktur ist für die Volkswirtschaften der Anrainerstaaten von entscheidender Bedeutung, besonders vor dem Hintergrund der anhaltenden Feindseligkeiten.
Die während des Briefings angesprochene internationale Unterstützung und finanzielle Hilfe könnten daher eine Schlüsselrolle für den Schutz kritischer Infrastruktur und die regionale Stabilität spielen.
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