Mychajlo Drapatyj wird neuer Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte – Selenskyj vollzieht Führungswechsel.

Mychajlo Drapatyj wird neuer Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte – Selenskyj vollzieht Führungswechsel
Mychajlo Drapatyj wird neuer Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte – Selenskyj vollzieht Führungswechsel

Neuer Oberbefehlshaber für die ukrainischen Streitkräfte

Nach Angaben von UATV: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gab die Ernennung von Mychajlo Drapatyj zum neuen Oberbefehlshaber der Streitkräfte bekannt. Der Beschluss fiel am 21. Juli 2023, die formelle Umsetzung aller Entscheidungen ist für den 22. Juli 2023 vorgesehen. In einer Besprechung mit weiteren militärischen Führungskräften erörterte Selenskyj die Verteidigungsstrategie und die in nächster Zeit erforderlichen Maßnahmen.

Selenskyj würdigte die Leistungen von Oleksandr Syrskyj, dem er dankte. Er betonte, dass Syrskyj maßgeblich zu den Erfolgen bei der Verteidigung Kiews, der Offensive in der Region Charkiw und der Operation in Kursk beigetragen habe.

„Ich bin Oleksandr Syrskyj und jedem unserer Kämpfer dankbar für die starken Frontpositionen der Ukraine“ – Wolodymyr Selenskyj.

Wichtige Aufgaben und Prioritäten

Wolodymyr Selenskyj erklärte zudem, dass gemeinsam mit Mychajlo Drapatyj die zentralen Aufgaben für die nahe und mittelfristige Zukunft festgelegt wurden. „Ich habe mit Mychajlo Drapatyj bestimmt, welche Aufgaben in nächster Zeit und mittelfristig umgesetzt werden müssen“, so seine Worte.

  • Den Himmel maximal vor russischen Angriffen schützen.
  • Eine realistische Perspektive für den Mobilisierungsprozess schaffen.

Diese Schritte sind entscheidend, um die Verteidigungsfähigkeit des Landes angesichts der anhaltenden Bedrohung zu stärken. Die Ernennung unterstreicht den Kurs einer fortgesetzten Militärreform und Anpassung der Verteidigungsstrategie an aktuelle Herausforderungen.

Mit der Berufung Drapatyjs setzt Kiew ein Zeichen für eine Neuausrichtung der militärischen Führung. Angesichts der wachsenden Gefahr durch Russland liegt der Fokus auf der Verbesserung der Abwehrbereitschaft und der Umsetzung von Mobilisierungsmaßnahmen – beides ist für die nationale Sicherheit von zentraler Bedeutung. Diese Veränderungen könnten einen wichtigen Schritt hin zu einer effektiven Kommandostruktur darstellen, die flexibel auf die sich schnell wandelnde Lage an der Front reagieren kann.


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