Zelenskyj zu Abu-Dhabi-Gesprächen: Russlands Tonfall ändert sich, Vertrauen bleibt null.
Neuer Tonfall Moskaus bei Friedensverhandlungen
Nach Angaben von UATV: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyj sieht zwar eine Veränderung in der Rhetorik Russlands bei den jüngsten Friedensgesprächen in Abu Dhabi, schenkt dieser aber keinerlei Glauben. Trotz gewisser Verschiebungen in den Äußerungen der russischen Seite bleibe das Vertrauen in sie gleich null, so Zelenskyj.
Am 5. Februar 2023 endete die zweite Runde dreiseitiger Verhandlungen zwischen der Ukraine, den USA und Russland in Abu Dhabi. Zelenskyj wies darauf hin, dass die russische Delegation nun nicht mehr mit 'leeren historischen Almanachen und Exkursen' argumentiere. Dies könne auf eine gewisse Veränderung in der Verhandlungsführung hindeuten.
Bereitschaft für US-amerikanische Kontrolle
Zudem äußerte der Präsident die Ansicht, dass die ukrainischen Streitkräfte bereit seien, die Idee einer Kontrolle des Waffenstillstands durch die USA zu akzeptieren, sollten diese diese Rolle übernehmen. Diese Kommentare machte Zelenskyj am 7. Februar 2023 gegenüber Journalisten. Bereits am 5. Februar waren 157 ukrainische Militärangehörige und Zivilisten in ihre Heimat zurückgekehrt – ein weiteres wichtiges Ereignis im Kontext der Verhandlungen.
Insgesamt bleibt die ukrainische Seite trotz des veränderten Tonfalls aus Moskau in ihrer Bewertung der Lage vorsichtig und betont das äußerst geringe Vertrauen in die russischen Vertreter. Die Gespräche finden vor dem Hintergrund eines lang andauernden Krieges statt, der jede Verhandlung zu einer enormen Herausforderung macht. Die signalisierte Offenheit für internationale Überwachung unterstreicht das ukrainische Interesse an verbindlichen und überprüfbaren Vereinbarungen.
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