Zelenskyj: Gespräch mit Putin nur auf neutralem Boden möglich.
Erklärung des ukrainischen Präsidenten
Nach Angaben von TSN.ua: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat bekräftigt, dass er zu einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bereit ist, um den Krieg zu beenden. Er betonte jedoch, dass ein solches Gespräch auf neutralem Boden stattfinden müsse – weder in Russland noch in Belarus. Diese Forderung unterstreicht die angespannte Vertrauenslage.
Kein Spiel mit dem Frieden
Selenskyj machte deutlich, dass es ihm nicht um taktische Verhandlungsmanöver geht:
„Ich will nicht mit der Frage spielen, wie man den Krieg durch Verhandlungen beendet“(Wolodymyr Selenskyj). Diese Aussage zeigt den ernsthaften Willen der Ukraine, eine friedliche Lösung zu finden. Der Präsident bekräftigte seine Dialogbereitschaft:
„Ich bin bereit, mich zu treffen, ich bin bereit zu reden“(Wolodymyr Selenskyj), stellte aber die Bedingung eines geeigneten, neutralen Ortes.
Die Ablehnung von Belarus als Verhandlungsort begründete Selenskyj damit, dass das Land ein 'passiver Aggressor' sei. Damit macht die ukrainische Seite klar, dass sie Belarus im Konflikt zwischen der Ukraine und Russland nicht für neutral hält. Selenskyj präzisierte seine Forderung: Die Gespräche müssten 'auf neutralem Boden stattfinden. Nicht einmal unbedingt neutral, aber nicht in Russland und nicht in Belarus'. Die Wahl des Verhandlungsortes ist für Kiew somit ein entscheidender Faktor für den möglichen Erfolg.
Die Erklärung von Präsident Selenskyj verdeutlicht einerseits das ukrainische Streben nach einer friedlichen Konfliktlösung. Andererseits zeigt sie die Komplexität der Lage auf, da bereits die Wahl des Verhandlungstisches umstritten ist. Die Weigerung, Russland oder Belarus als Gastgeber zu akzeptieren, spiegelt das tiefe Misstrauen Kiews gegenüber diesen Staaten wider, die aus ukrainischer Sicht keine neutrale Rolle einnehmen können. Diese Haltung könnte den Verhandlungsfortschritt erschweren, obwohl die Bereitschaft zum Dialog mit Russland für die Beendigung des Krieges unerlässlich bleibt.
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