Energiekrise nach Angriffen: Zelenksyj berät mit Regierung über Gegenmaßnahmen.

Energiekrise nach Angriffen: Zelenksyj berät mit Regierung über Gegenmaßnahmen
Energiekrise nach Angriffen: Zelenksyj berät mit Regierung über Gegenmaßnahmen

Ukrainische Regierungsspitze berät über Energieinfrastruktur

Nach Angaben von UATV: Am 29. Januar führte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj eine Krisensitzung mit Ministerpräsidentin Julija Swyrydenko und dem Leiter des staatlichen Energiekonzerns 'Naftogaz', Serhij Kopezkyj, durch. Im Zentrum standen die schweren Schäden an der Öl- und Gasinfrastruktur durch russische Angriffe sowie die dringend notwendigen Wiederaufbaumaßnahmen. Die Versorgung der Bevölkerung mit Energie muss unter allen Umständen aufrechterhalten werden – dies war die zentrale Botschaft des Treffens.

Ein konkretes Ergebnis: Die Ukraine hat eine Finanzierungsvereinbarung mit der Europäischen Investitionsbank über 50 Millionen Euro abgeschlossen. Diese Mittel sind für die Sicherstellung von Heizung und Stromversorgung im Land vorgesehen, ein besonders dringliches Anliegen in der kalten Jahreszeit.

'Wir stellen die Gasversorgung der Ukrainer sicher, trotz aller Herausforderungen.' Wolodymyr Selenskyj

Diese Aussage unterstreicht das Regierungsversprechen, die Stabilität der Gaslieferungen zu gewährleisten.

Serhij Kopezkyj, der Chef von 'Naftogaz', berichtete zudem von der Erfüllung langfristiger Lieferverträge mit europäischen Partnern. Ein weiteres alarmierendes Thema der Sitzung war der aktuelle Stromimport, der über 50 Prozent des heimischen Bedarfs deckt. Diese hohe Abhängigkeit von Importen zeigt die extreme Verwundbarkeit der ukrainischen Energieversorgung im Krieg.

Internationale Hilfe ist überlebenswichtig

Die Diskussionen machen deutlich, mit welcher Priorität die ukrainische Führung an der Wiederherstellung der zerstörten Energieanlagen arbeitet. Das Abkommen mit der Europäischen Investitionsbank ist ein entscheidender Schritt, um internationale Unterstützung für den Energiesektor zu mobilisieren. Ohne diese Hilfe wäre die Bewältigung des Winters kaum möglich. Die Sicherheit der Energieversorgung ist längst zu einer Frage der nationalen Sicherheit und Souveränität geworden.

Die angespannte Lage unterstreicht, wie dringend die Ukraine auf dem Weg zu größerer energetischer Unabhängigkeit vorankommen muss.


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