Selenskyj über China: Rhetorik über Frieden, aber reale Hilfe für die Ukraine fehlt.

Selenskyj über China: Rhetorik über Frieden, aber reale Hilfe für die Ukraine fehlt
Selenskyj über China: Rhetorik über Frieden, aber reale Hilfe für die Ukraine fehlt

Nach Angaben von ТСН: Präsident Wolodymyr Selenskyj stellte fest, dass China in seiner Rhetorik zur Ukraine einen konfliktfreien Ansatz verfolgt, jedoch in der Praxis keine Anstrengungen unternimmt, um den Krieg zu beenden, trotz der bekundeten Unterstützung für die Souveränität.

Bei einem Treffen mit Journalisten betonte er, dass China offen über den Respekt vor der territorialen Integrität der Ukraine spricht und versichert, dass es nicht beabsichtigt, Russland Waffen zu liefern. Doch, so der Präsident, gab es vonseiten Chinas keine realen Schritte, die der Ukraine helfen könnten.

Fakten der Zusammenarbeit mit Russland

Selenskyj wies auf die Lieferung von Maschinen und Komponenten durch China an Russland hin sowie auf die Offenheit des chinesischen Marktes für den Einkauf von billigen Drohnen durch die russische Seite. Die Ukraine hat diese Fragen mehrfach während der Gespräche mit China angesprochen.

Der Präsident fügte hinzu, dass die chinesische Seite ihre Position mit Neutralität und der Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit allen rechtfertigt, die Ukraine jedoch nicht die Möglichkeit hat, ähnliche Produkte zu erwerben.

Ruhiger Dialog ohne reale Ergebnisse

Selenskyj betonte, dass der Dialog mit China ruhig und konfliktfrei bleibt, jedoch keinen wesentlichen Fortschritt beim Beenden des Krieges fördert.

Darüber hinaus ist zu beachten, dass China sich zuvor gegen die Beschlagnahme von eingefrorenen russischen Vermögenswerten und einseitige Sanktionen ohne Beschluss des UN-Sicherheitsrates ausgesprochen hat.

Es bleibt unklar, warum China keine aktiveren Schritte unternimmt, um eine friedliche Lösung des Konflikts zu fördern. Angesichts der Situation werden die Handlungen und die Position Chinas von der internationalen Gemeinschaft genau beobachtet werden.


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