Selenskyj gesteht offen, wie der Krieg ihn verändert hat.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, dass er während des Krieges mit Russland weniger emotional wurde. Auf die Frage des New Yorker antwortete Selenskyj, dass er keine Zeit mehr für Überlegungen und Argumentation hat, genauso wenig wie Zeit für Emotionen. Er fügte hinzu, dass er diese Herangehensweise nur während des Interviews übernommen hat und mit seinen Untergebenen und Kollegen in der Regierung Entscheidungen nicht länger als eine Stunde überdenkt.
Selenskyj teilte seine Erinnerungen an den Beginn des Krieges in der Ukraine, als Chaos herrschte. Die Leute wussten nicht, was sie tun sollten, viele von ihnen flüchteten, aber er blieb und versuchte, mit diesem Chaos fertig zu werden.
Der Präsident äußerte sich auch zum Vergleich mit Winston Churchill und Charlie Chaplin, die gegen den Faschismus kämpften. Selenskyj merkte an, dass ein solcher Vergleich unbescheiden ist, aber er erkannte Chaplins Talent an, Geschichten zu erzählen und emotionale Erzählungen zu schaffen. In Bezug auf Churchill sagte Selenskyj, dass er ein Anführer eines Landes war, das dem Faschismus entschieden 'Nein' gesagt hat.
Zuvor erklärte Selenskyj die Veränderung seiner Position zu Verhandlungen mit Russland und berichtete auch über seine Veränderungen seit den Zeiten der 'Liga des Lächelns'.
Was den Einfluss des Krieges auf seine Kinder betrifft, bemerkte Selenskyjs Frau, dass ihre Tochter sich auf das Lernen konzentriert, während der Sohn davon träumt, Soldat zu werden.
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