Selenskyj äußerte sich zur Rückkehr der Ukrainer aus dem Ausland.
Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, hat seine Position zu den Ukrainern, die das Land nach Beginn des militärischen Konflikts mit Russland verlassen haben, zum Ausdruck gebracht und erklärt, dass die Ukraine keinen Druck auf sie ausüben wird, um in ihre Heimat zurückzukehren.
Während eines Interviews mit Journalisten aus Nordeuropa erklärte der Präsident, dass die Ukraine die Hilfe der Flüchtlinge sucht und auf ihre aktive Beteiligung an der Wiederherstellung des Landes hofft.
Selenskyj betonte, dass der Staat die Bürger nicht zur Rückkehr zwingen wird, fordert jedoch die Ukrainer im Ausland auf, sich zu engagieren und sich der Unterstützung der Ukraine anzuschließen, insbesondere in der Verteidigungsindustrie zu arbeiten, Steuern zu zahlen und Militärdienst zu leisten.
Nach Angaben des Präsidenten hat jede Familie ihre eigene Geschichte und unterschiedliche Gründe für die Ausreise aus dem Land, insbesondere für Rentner, Kinder und Familien von gefallenen Soldaten.
Es sei darauf hingewiesen, dass Wolodymyr Selenskyj zuvor die USA und China um militärische Unterstützung für Nordkorea gebeten hat.
Lesen Sie auch
- Selenskyj nennt Voraussetzung für Öffnung aller Verhandlungskapitel mit der EU
- Ukraine kündigt ballistische Rakete mit 850 Kilometern Reichweite an – Russland meldet Abschuss eines unbekannten Ziels
- Umfrage in der Ukraine: Selenskyj vorn mit 32 %, Budanow legt auf 11 % zu, Saluschny fällt auf 16 %
- Moskau-Angriff auf Kiew: 3. Juli zum nationalen Trauertag erklärt – schwerster Beschuss seit Kriegsbeginn
- Schwerster Angriff auf Kiew: 13 Tote, über 90 Verletzte, Schäden an 20 Orten
- Massiver russischer Angriff am 2. Juli: 13 Tote, über 90 Verletzte, Bergungsarbeiten unter Trümmern

