Selenskyj hat Onufrij die Staatsbürgerschaft entzogen. Anwälte erklärten, welche Folgen dies für den Metropoliten haben wird.
Die Ukrainische Orthodoxe Kirche des Moskauer Patriarchats geriet aufgrund der komplexen rechtlichen Situation ihres Oberhauptes - Metropolit Onufrij, der die Staatsbürgerschaft der Ukraine verloren hat, ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Laut Aussagen von Menschenrechtsaktivisten könnte dies eine Verletzung seiner Rechte zur Folge haben, da ihn die Gefahr eines Staatenlosenstatus bedroht.
Anwälte betonen, dass die Entziehung der Staatsbürgerschaft des Kirchenführers möglicherweise internationalen Konventionen widerspricht und weisen zudem auf das Fehlen eines Gerichtsurteils über den Verlust der Staatsbürgerschaft hin. Offizielle Dokumente aus der RF belegen das Vorhandensein eines russischen Reisepasses bei Metropolit Onufrij, was zusätzliche rechtliche Schwierigkeiten in dieser Situation schafft.
«Metropolit Onufrij befindet sich in einer schwierigen Situation, die im Widerspruch zu den verfassungsrechtlichen Prinzipien und den von der Ukraine ratifizierten internationalen Verträgen stehen könnte», betonte der Anwalt.
Die Ermittlungen von Journalisten über das Vorhandensein russischer Pässe bei Klerikern der UPTs MP unterstreichen nur die Komplexität der Situation, mit der sich ukrainische Juristen und internationale Rechtsexperten auseinandersetzen müssen.
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