Selenskyj kritisiert Großbritannien und die USA scharf.
Selenskyj kritisiert Großbritannien und andere Verbündete bei den NATO-Waffenverhandlungen
Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, schloss sich erstmals der Kontaktgruppe zur Verteidigung der Ukraine bei einem Treffen auf der Luftwaffenbasis Ramstein in Deutschland an. Er kritisierte Großbritannien und andere Verbündete und beschuldigte sie, die Lieferung von Raketen zu verzögern und Unterstützung zu benötigen. Selenskyj betonte die Notwendigkeit, Waffen nicht nur auf den besetzten Gebieten der Ukraine, sondern auch innerhalb Russlands einsetzen zu können.
Der Präsident gab auch bekannt, dass die ukrainischen Streitkräfte Erfolge in der Oblast Kursk erzielt haben, indem sie Kilometer russisches Territorium erobert und dem Feind erhebliche Verluste zugefügt haben. Er äußerte jedoch sein Unverständnis darüber, dass die russischen Truppen ihre Positionen in der Oblast Donezk gestärkt haben.
Die Ukraine erhielt neue Zusagen für die Lieferung von Munition von ihren Verbündeten. Großbritannien versprach, Luftabwehrraketen zu schicken, die USA Unterstützung einschließlich Mittel für die Luftverteidigung und Deutschland Batterien und Panzer. Das britische Ausbildungsprogramm für ukrainische Soldaten wird ebenfalls verlängert.
Der NATO-Generalsekretär betonte, dass die Ukraine siegen könne, wenn sie die erforderlichen Waffen bekomme. Das Treffen fand vor dem Hintergrund andauernder Beschüsse der Ukraine statt, bei denen täglich Menschenleben gefordert werden. Selenskyj plant, seinen „Siegplan“ in den USA in Kürze vorzulegen.
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