Dreiergespräche in Genf: Stand der Verhandlungen zwischen Ukraine, USA und Russland vom 18. Februar.
Dreistufige Gespräche in der Schweiz
Nach Angaben von UATV: Am 18. Februar 2023 fand in Genf eine weitere Runde von Dreiergesprächen mit Vertretern der Ukraine, der USA und Russlands statt. Obwohl wichtige Themen erörtert wurden, konnten noch keine konkreten Ergebnisse erzielt werden. Das Format Ukraine – USA – Russland bleibt bestehen, während europäische Vertreter derzeit die Rolle von Beobachtern einnehmen. Diese Konstellation unterstreicht die komplexe internationale Gemengelage des Konflikts.
Einschätzungen von Experten
Igor Petrenko, der den Verhandlungsverlauf kommentierte, wies darauf hin, dass die Europäer beabsichtigen, sich aktiv in den Prozess einzubringen:
„Weil die Europäer teilnehmen werden und höchstwahrscheinlich sogar den Löwenanteil sowohl am Wiederaufbau der Ukraine als auch an der Sicherheitsgarantie für die Ukraine übernehmen werden.“ - Igor Petrenko
Er betonte außerdem die Bedeutung einer fortgesetzten konstruktiven Arbeit:
„Das Einzige, was man festhalten kann, ist die Fortsetzung der konstruktiven Arbeit der militärischen Untergruppe.“ - Igor Petrenko
Trotz der aktiven Gespräche hob Petrenko jedoch hervor, dass der Fortschritt in politischen Fragen begrenzt bleibt. „Wir müssen verstehen, dass die Frage politischer Natur, also einer breiten politischen Regelung, das Pferd ist, und die militärisch-technischen Fragen der Wagen“, so seine Einschätzung. In territorialen Fragen habe sich nichts geändert: „Es gibt bisher keine Anzeichen für eine Annäherung der Positionen der Seiten in der wichtigsten Frage – der territorialen – ebenso wenig wie Berührungspunkte.“
Die Genfer Gespräche dauern somit an, doch bei der Lösung der Kernfragen ist noch kein wesentlicher Durchbruch erkennbar. Die Parteien setzen die Diskussionen fort, konkrete Resultate bleiben aber ungewiss. Die Fortführung der Verhandlungen zeigt, dass alle Beteiligten weiterhin an einem Kompromiss interessiert sind. Das Fehlen politischer Fortschritte deutet jedoch auf die anhaltende Komplexität der Lage und den weiteren Handlungsbedarf für Stabilität in der Region hin.
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