Ukrainische Winterhilfe bis 2026: Wie Millionen Bürger die 1000-Hrywnja-Zahlung nutzten.
Finanzielle Unterstützung für die kalte Jahreszeit läuft weiter
Nach Angaben von TSN.ua: Die ukrainische Regierung erwägt, das Programm 'Winterhilfe' bis ins Jahr 2026 fortzusetzen. Zugleich wird die Wirksamkeit der Auszahlungen in Höhe von 1000 Hrywnja überprüft. In einem Interview mit 'RBK-Ukraina' teilte der ukrainische Sozialminister Denys Uljutin mit, dass im Jahr 2023 Anträge von 17,8 Millionen Bürgern für die 1000-Hrywnja-Zahlung eingegangen seien. Die Finanzierung des Programms wurde durch Einsparungen in anderen Haushaltsposten des Sozialministeriums sichergestellt.
Verwendung der Gelder und Bilanz
Bis zum 19. Januar wurden aus dem Topf der 'Wintertausend' bereits 11,3 Milliarden Hrywnja ausgezahlt. Den größten Teil, nämlich 80 Prozent der ausgegebenen Mittel, verwendeten die Empfänger für die Begleichung ihrer Nebenkostenrechnungen. Insgesamt erhielten 17,8 Millionen Personen die Unterstützung, darunter 3,5 Millionen Kinder. Das Programm kann noch bis Ende Juni 2026 in Anspruch genommen werden. Zusätzlich bekamen 374.000 besonders schutzbedürftige Personen eine Zahlung von 6500 Hrywnja.
'Die Effizienz dieser Mittelverwendung muss berechnet werden', betonte Minister Denys Uljutin.
Uljutin unterstrich, dass die Regierung die Wirksamkeit des 'Winterhilfe'-Programms noch eingehend analysieren müsse. Erst nach Abschluss dieser Evaluation lasse sich beurteilen, inwieweit die Maßnahme ihre Ziele erreicht und den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht wird.
Das 'Winterhilfe'-Programm zielt darauf ab, die Bürger bei der Bewältigung wirtschaftlicher Härten zu unterstützen, insbesondere angesichts steigender Energiekosten. Die geplante Laufzeit bis 2026 zeigt den Willen der Regierung, soziale Stabilität zu gewährleisten. Die geplante Wirkungsanalyse wird die Grundlage für Entscheidungen über die künftige Ausgestaltung und mögliche Anpassungen des Auszahlmechanismus bilden.
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