Schneechaos fordert über 130 Todesopfer: USA und Japan kämpfen mit den Folgen.
Schneestürme hinterlassen eine Spur der Verwüstung
Nach Angaben von UATV: Ein seit einer Woche tobender Wintersturm hat in den USA und Japan eine verheerende Bilanz hinterlassen. Mehr als 130 Menschen kamen ums Leben, während die Infrastruktur in weiten Teilen beider Länder kollabierte. Allein in den USA starben über 100 Personen, in Japan sind mindestens 30 Todesopfer zu beklagen. Die extremen Wetterbedingungen führten zu flächendeckenden Stromausfällen und dem Chaos im Flugverkehr.
Katastrophale Ausmaße in beiden Ländern
Die Situation in den USA spitzt sich weiter zu: Am 1. Februar 2023 waren etwa 170.000 Haushalte ohne Strom. In 18 Bundesstaaten wurde der Notstand ausgerufen. Der Luftverkehr kam nahezu zum Erliegen, mit über 2000 gestrichenen Flügen und zehntausenden gestrandeten Passagieren. Solche Ausfälle zeigen die Anfälligkeit kritischer Systeme bei Extremwetter.
Japan erlebt derweil historische Schneemassen. Im Norden des Landes türmte sich der Schnee bis zu 167 Zentimeter hoch – ein Wert, der seit 80 Jahren nicht mehr gemessen wurde. In der Präfektur Niigata erreichte die Schneedecke sogar eine Höhe von 273 Zentimetern und brachte das öffentliche Leben zum Stillstand. Die Aufräumarbeiten werden noch Wochen in Anspruch nehmen.
Die Katastrophe macht deutlich, wie verwundbar viele Regionen gegenüber extremen Wetterphänomenen sind, die in den letzten Jahren spürbar zugenommen haben.
Die Regierungen beider Nationen haben Hilfsmaßnahmen für die betroffene Bevölkerung eingeleitet. Die Wiederherstellung der zerstörten Infrastruktur wird jedoch viel Zeit und Ressourcen beanspruchen. Experten befürchten zudem langfristige wirtschaftliche Folgen, insbesondere für die Verkehrs- und Energiesektoren.
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