„Polissja“ fordert lebenslanges Verbot für VAR-Schiedsrichter nach Dynamo-Spiel.
„Polissja“ verlangt drastische Konsequenzen für VAR-Offiziellen
Nach Angaben von Novyny.live: Der Fußballverein „Polissja“ aus Schytomyr hat bei der Ukrainischen Assoziation für Fußball (UAF) ein lebenslanges Verbot für den VAR-Schiedsrichter Denys Schurman beantragt. Hintergrund ist die Partie des 19. Spieltags der ukrainischen Premjer-Liha (UPL) gegen Dynamo Kiew, die „Polissja“ mit 1:2 verlor. Der Klub sieht sich durch mehrere strittige Entscheidungen benachteiligt.
In einem Schreiben, das von Klubpräsident Hennadij Butkewytsch und dem ersten Vizepräsidenten Oleksandr Ussyk unterzeichnet wurde, bemängelt „Polissja“ zwei Schlüsselszenen: In der 21. Minute wurde ein Tor der Gäste aberkannt, in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit (45.+3) blieb Dynamos Spieler Kristian Bilowar nach einem Foul ohne Rote Karte. Der Chef-Schiedsrichterexperte Nicola Rizzoli bestätigte später, dass beide Entscheidungen falsch waren.
Brisanz im Meisterschaftskampf
Aktuell liegt „Polissja“ in der UPL-Tabelle auf Rang drei – einen Punkt vor Dynamo Kiew. Diese Konstellation verschärft die Wahrnehmung der Fehlentscheidungen. Der Verein fordert in seiner Stellungnahme unmissverständlich:
„Wir beantragen, Denys Schurman auf Lebenszeit von der Schiedsrichtertätigkeit auszuschließen.“
Der Fall sorgt in der Fußballgemeinde und unter den Fans für große Diskussionen, die gespannt auf die Reaktion der UAF warten.
Die Vorfälle verdeutlichen die angespannte Stimmung im ukrainischen Fußball, insbesondere wenn es um richtungsweisende Spiele geht. Schiedsrichterentscheidungen können hier direkt über Titelchancen oder Abstiegsangst mitentscheiden. Die Forderung von „Polissja“ nach einem lebenslangen Verbot zeigt, wie sehr die Vereine die Qualität der Unparteiischen und deren Einfluss auf den Wettbewerb infrage stellen. Der weitere Verlauf könnte das Ansehen der UAF bei Klubs und Fans nachhaltig belasten.
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