130 Tage in der Stellung bei Konstantinowka: wie zwei Kämpfer aus dem Kalten Tal überlebten und einen Gefangenen machten.
Nach Angaben von ТСН: Zwei Infanteristen der 93. separaten mechanisierten Brigade "Kaltes Tal" hielten 130 Tage lang die Verteidigung bei Konstantinowka.
Die Infanteristen Denys "Bars" und Dmytro "K2" kehrten lebend nach Hause zurück und nahmen einen der Besatzer gefangen.
Schwierigkeiten in den Stellungen
Sie gestanden, dass der schwierigste Moment der erste Kontakt mit dem Feind war:
"Das war das Schrecklichste. Danach lief es wie am Schnürchen. Es ist gut, wenn du schießt und nicht getroffen wirst."
Insgesamt können die Kämpfer sieben getötete Besatzer verbuchen. Sie haben die Funkgeräte von toten russischen Soldaten genommen und zwei Monate lang Informationen über die Bewegungen des Feindes gehört und diese Daten an den Kontroll- und Beobachtungsposten des Bataillons übermittelt.
Kommunikation mit den Angehörigen
Während dieser ganzen Zeit kommunizierten die Kämpfer mit ihren Angehörigen durch Sprachnachrichten. Ihre Stimmen wurden auf Diktaphon aufgenommen, und Kameraden an der KSP schickten diese Audioaufnahmen an die Angehörigen.
Beute und Gefangener
Die Kämpfer prahlten mit dem erbeuteten AK-12-Sturmgewehr. Das persönliche Gewehr von Denys ging während eines Angriffs eines feindlichen FPV verloren, weshalb er gezwungen war, die Waffe des Feindes zu benutzen.
Die Kämpfer wurden mit einem Quad mit Anhänger aus der Position gebracht. Zusammen mit ihnen wurde der 23-jährige russische Gefangene Danil Sychow aus Wolgograd mitgenommen, der sich während des Kampfes ergab und über zwei Monate lang zusammen mit den ukrainischen Kriegern an den Stellungen blieb.
Diese Geschichte zeigt anschaulich, mit welchen Schwierigkeiten und Herausforderungen die ukrainischen Kämpfer an der Front konfrontiert sind. Trotz der schrecklichen Umstände setzen sie ihre militärischen Aufgaben fort und zeigen Mut und Entschlossenheit. Die Rückkehr von "Bars" und "K2" gab ihren Familien Hoffnung und unterstrich die Bedeutung, auch unter den schwierigsten Umständen den Kontakt zu den Angehörigen aufrechtzuerhalten.
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