15. Februar: Gedenktag des Apostels Onesimus – Vom Sklaven zum Glaubenszeugen.

15. Februar: Gedenktag des Apostels Onesimus – Vom Sklaven zum Glaubenszeugen
15. Februar: Gedenktag des Apostels Onesimus – Vom Sklaven zum Glaubenszeugen

Zum Gedenken an den heiligen Apostel Onesimus

Nach Angaben von TSN.ua: Im orthodoxen Kirchenjahr wird am 15. Februar des heiligen Apostels Onesimus gedacht. Ursprünglich ein Sklave des Christen Philemon in Kolossä, erfuhr sein Leben eine radikale Wende. Diese begann, als er in der Gefangenschaft von Apostel Paulus unterwiesen und zum christlichen Glauben bekehrt wurde. Sein Weg ist ein frühes Beispiel für die soziale Sprengkraft des Evangeliums.

Nach seiner Bekehrung diente Onesimus aktiv in der frühen Kirche. Der Apostel Paulus forderte in einem berühmten Brief Philemon auf, den einstigen Sklaven fortan als Bruder im Glauben anzunehmen – ein starkes Zeugnis für die christliche Idee der Gemeinschaft. Die Überlieferung berichtet, dass Onesimus später für seinen Glauben litt und den Märtyrertod erlitt, was seine tiefe Hingabe unterstreicht.

Bauernregeln und Bräuche

Neben der religiösen Bedeutung sind mit dem 15. Februar auch einige volkstümliche Wetterregeln verbunden. Diese lauten:

  • Bleibt es frostig, so kommt der Frühling spät.
  • Milde Temperaturen deuten auf einen frühen Frühling hin.
  • Starker Wind an diesem Tag soll einen kalten März ankündigen.

An diesem Tag gibt es zudem bestimmte Empfehlungen: Man sollte keine Versprechen geben und kein Geld verleihen. Stattdessen gilt es, den heiligen Onesimus zu ehren, der traditionell als Schutzpatron der Schafhirten verehrt wird. Solche Bräuche verbinden den Glauben mit dem bäuerlichen Lebensrhythmus.

Der Gedenktag des Apostels Onesimus hat für orthodoxe Gläubige hohe Bedeutung, da er an zentrale Werte wie Dienstbereitschaft und geschwisterliche Gemeinschaft erinnert. Die mit dem Tag verbundenen Bauernregeln dienten früher als praktische Orientierung für die Landwirtschaft und sind besonders in ländlichen Regionen bekannt. Die Verehrung des Heiligen an diesem Tag bewahrt somit sowohl geistliche als auch kulturelle Traditionen.


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