Heftige Kämpfe an drei Frontabschnitten: Ukrainische Verteidiger wehren 183 Angriffe ab.

Heftige Kämpfe an drei Frontabschnitten: Ukrainische Verteidiger wehren 183 Angriffe ab
Heftige Kämpfe an drei Frontabschnitten: Ukrainische Verteidiger wehren 183 Angriffe ab

Gefechtslage am 19. Juli: Schwerpunkt im Osten

Nach Angaben von UATV: Am 19. Juli wurden entlang der gesamten Frontlinie 183 Gefechte registriert. Die meisten dieser Zusammenstöße konzentrierten sich auf die Abschnitte bei Slowjansk, Kostjantyniwka und Pokrowsk. Die ukrainischen Streitkräfte sind dort massiven Angriffen ausgesetzt und wehren diese aktiv ab. Dabei fügen sie dem Gegner erhebliche Verluste an Material zu, müssen aber auch eigene schwere Einbußen hinnehmen. Zur Einordnung: Allein am Vortag waren 1.520 russische Soldaten gefallen.

Verluste auf russischer Seite und Einschätzungen

Im Detail gelang es den Verteidigern, am 19. Juli auf folgenden Schwerpunkten die Angriffe abzuwehren: 24 Attacken bei Slowjansk, 19 bei Kostjantyniwka und 18 bei Pokrowsk. Die Bilanz der zerstörten feindlichen Ausrüstung für diesen Tag umfasst:

  • 5 Panzer
  • 7 Schützenpanzerwagen
  • 92 Artilleriesysteme
  • 4 Mehrfachraketenwerfer
  • 3 Luftabwehrsysteme
  • 1.858 Drohnen

Diese Zahlen unterstreichen das Ausmaß der aktuellen Operationen. Militärexperte Mykola Malomusch kommentierte die Lage mit den Worten:

„Wir führen groß angelegte, systematische Operationen gegen diese herangeführten Reserven durch.“ - Mykola Malomusch

Seit Beginn der umfassenden Invasion belaufen sich die Gesamtverluste der russischen Armee nun auf über 1.428.000 Soldaten. Die Lage an der Front bleibt äußerst angespannt. Ein weiterer Experte, Jewhen Dykyj, ordnet die Situation ein:

„Im modernen Krieg sind tiefe Durchbrüche für keine der beiden Seiten möglich.“ - Jewhen Dykyj

Trotz der hohen Verluste auf beiden Seiten halten die ukrainischen Streitkräfte ihre Stellungen. Die anhaltenden Gefechte und die hohe Intensität zeigen, dass sich das militärische Kommando ständig an die wechselnden Gegebenheiten anpassen muss. Die kommenden Ereignisse könnten den weiteren Verlauf des Konflikts maßgeblich beeinflussen.


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