Russischer Großangriff am 19. Juli: Über 40 Raketen und 120 Drohnen – Tote und Verletzte in der Ukraine.

Russischer Großangriff am 19. Juli: Über 40 Raketen und 120 Drohnen – Tote und Verletzte in der Ukraine
Russischer Großangriff am 19. Juli: Über 40 Raketen und 120 Drohnen – Tote und Verletzte in der Ukraine

Massive Luftangriffe auf die Ukraine am 19. Juli 2023

Nach Angaben von UATV: Am 19. Juli 2023 griff Russland die Ukraine mit einer massiven Raketen- und Drohnenwelle an. Betroffen waren unter anderem Kiew, Charkiw, Saporischschja und Cherson. Die Attacken richteten sich gegen zivile Einrichtungen, forderten Todesopfer und Verletzte. Insgesamt feuerten die russischen Streitkräfte mehr als 40 Raketen und 120 Angriffsdrohnen ab, was zu erheblichen Zerstörungen führte.

In der Region Kiew wurden bei den Beschüssen zwei Menschen verletzt. In Charkiw kamen drei Personen ums Leben, als ein Postterminal getroffen wurde. Oleh Synjehubow erklärte dazu:

„Erneuter Beschuss eines Postterminals, zivile Infrastruktur. Vorläufig trafen drei Drohnenraketen vom Typ ‚Paket‘ ein. Drei Menschen starben.“

Die Region Saporischschja wurde ebenfalls angegriffen: Russische Truppen attackierten zweimal Personenzüge, was zu weiteren Opfern hätte führen können.

Einzelheiten der Angriffe und Reaktionen der Behörden

In der Region Cherson kam ein Mann ums Leben, vier weitere wurden verletzt, als Wohnhäuser getroffen wurden. In der Region Tschernihiw erlitten sechs Menschen Verletzungen durch die Attacken. Zudem griffen russische Truppen im Rajon Sumy ein Rehabilitationszentrum an, das daraufhin niederbrannte.

Erwähnenswert ist auch ein Vorfall vom 16. Juli: In Odessa starb ein 16-jähriger Junge bei einem Angriff auf einen Vergnügungspark. Diese Ereignisse lösten Empörung unter ukrainischen Amtsträgern aus. Wolodymyr Selenskyj betonte:

„Der Schutz vor ballistischen Waffen ist derzeit die ständige und wichtigste Priorität. Abfangjäger werden jeden Tag benötigt.“

Andrij Sybiha wiederum forderte entschlossenes Handeln: „Wir rufen dazu auf, angemessene und entschlossene Maßnahmen zu ergreifen. Es ist notwendig, massiven Druck auf Moskau auszuüben, um diesen Terror zu beenden.“

Diese Angriffe sind Teil der zunehmenden Spannungen in der Region. Die ukrainische Seite bleibt standhaft. Seit Anfang Juli haben ukrainische Drohnen 83 Energieanlagen auf der Krim und im Donbass zerstört. Innerhalb von zwei Wochen Operationen vernichteten ukrainische Kräfte 75 Prozent der Kapazitäten der Fährverbindung von Kertsch. Diese Aktionen unterstreichen die Aktivität des ukrainischen Militärs als Reaktion auf die russische Aggression.

Die massiven Angriffe verdeutlichen die anhaltende Gefahr für die ukrainische Zivilbevölkerung und die fortgesetzte militärische Eskalation in der Region. Die Ukraine muss nicht nur auf die Aggression reagieren, sondern auch Wege finden, ihre Verteidigungsfähigkeit zu stärken – dies bleibt eine Priorität der ukrainischen Führung. Angesichts der jüngsten Ereignisse könnte auch die internationale Gemeinschaft gezwungen sein, ihre Haltung zur Unterstützung der Ukraine im Kampf um Sicherheit und Souveränität zu überdenken.


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