21. Dezember: Der Tag der heiligen Julian, Volksweisheiten und was man absolut nicht tun sollte.

21. Dezember: Der Tag der heiligen Julian, Volksweisheiten und was man absolut nicht tun sollte
21. Dezember: Der Tag der heiligen Julian, Volksweisheiten und was man absolut nicht tun sollte

Nach Angaben von ТСН: Am morgigen 21. Dezember gedenkt der orthodoxe Kalender dem Tag der heiligen Märtyrerin Julian. Julian wurde im 1. bis 2. Jahrhundert geboren (das genaue Datum ist unbekannt) in Nicomedia (dem heutigen İzmit, Türkei) oder in Antiochia, je nach Quelle. Ihre Eltern waren wohlhabend, doch Julian wählte den christlichen Glauben und wurde von ihrer spirituellen Berufung beeinflusst. Sie blieb trotz Verfolgung durch Heiden ihren christlichen Prinzipien treu.

Julian wurde grausam gefoltert, weil sie sich weigerte, den heidnischen Göttern Opfer darzubringen. Legenden berichten, dass sie gefoltert wurde, aber ihre Keuschheit und ihr fester Glaube blieben unerschütterlich. In verschiedenen Quellen wird erwähnt, dass Julian mit dem Schwert hingerichtet oder auf andere Weise getötet wurde; die Legenden behaupten, dass sie selbst angesichts der Todesgefahr unerschütterlich blieb.

Weisheiten vom 21. Dezember

  • Wenn der 21. Dezember ein warmer und schneefreier Tag ist, deutet dies auf einen späten, milden Winter hin.

  • Ein Wind aus dem Norden verspricht einen kalten und schneereichen Winter.

  • Wenn Vögel niedrig fliegen, wird bald Schnee oder Frost kommen.

Was man morgen nicht tun sollte

Nach Volksglauben sollte man heute besser Arbeiten mit scharfen Gegenständen vermeiden und sich auch nicht mit Spinnen oder Weben beschäftigen. Es wird geglaubt, dass unerledigte wichtige Angelegenheiten an diesem Tag, wie offene Schulden, Unglück bringen können, daher ist es ratsam, diese im Voraus zu beenden.

Was man morgen tun kann

An diesem Tag wurde die Vorbereitung auf Weihnachten, das am 25. Dezember gefeiert wird, fortgesetzt. Die Menschen hüten sich vor Unglück und bösen Absichten anderer, daher stellten sie silberne Gegenstände, wie kleine silberne Löffel, an Ehrenplätze. Es wurde geglaubt, dass dies das Böse abwendet und Menschen mit schlechten Absichten dazu bringt, das Haus zu meiden.

Der Gedenktag der heiligen Märtyrerin Julian wurde zu einem wichtigen Moment für die Gläubigen, die ihren Mut und Glauben ehren. Die die mit diesem Tag verbundenen Weisheiten und Rituale helfen den Menschen, Traditionen zu bewahren und die Verbindung zum kulturellen Erbe zu stärken. Die Aufmerksamkeit für die Volkstraditionen verleiht diesem Datum eine besondere Bedeutung und fördert die Weitergabe der Traditionen von Generation zu Generation.


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