Ab September 2026: Ukrainische Lehrkräfte erhalten 20 Prozent mehr Gehalt.

Ab September 2026: Ukrainische Lehrkräfte erhalten 20 Prozent mehr Gehalt
Ab September 2026: Ukrainische Lehrkräfte erhalten 20 Prozent mehr Gehalt

Gehaltserhöhungen für Pädagogen in der Ukraine

Nach Angaben von Novyny.live: In der Ukraine ist für den 1. September 2026 eine Anhebung der Gehälter für Lehrkräfte vorgesehen. Im Rahmen dieser Änderungen erhalten Lehrer, die mit Kindern mit besonderem Förderbedarf arbeiten, einen Zuschlag von 20 Prozent auf ihr Grundgehalt. Diese Maßnahme ist Teil der staatlichen Strategie zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der finanziellen Absicherung von Pädagogen.

Bereits zum 1. Januar 2026 wurde die erste Stufe der Gehaltserhöhungen umgesetzt. Dies war ein erster Schritt zur Aufwertung der Lehrergehälter. Eine zweite Anhebung ist für das neue Schuljahr geplant, bei der ebenfalls eine Steigerung um 20 Prozent möglich ist. Ein zentraler Bestandteil des Vergütungssystems ist der verpflichtende Zuschlag von 40 Prozent auf das Basisgehalt.

Diese Gruppen von Pädagogen profitieren von der Gehaltserhöhung

Gemäß dem Beschluss des Ministerkabinetts Nr. 1391 beträgt das Mindestgrundgehalt für Lehrkräfte künftig 6.315 Griwna ohne Zuschläge. Die Gehaltserhöhung betrifft verschiedene Berufsgruppen im Bildungsbereich, die Anspruch auf die Aufstockung haben. Dazu zählen unter anderem:

  • Schulleitungen,
  • stellvertretende Direktoren,
  • Erzieher und Methodiker,
  • Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen,
  • Erzieherassistenten.

Ziel der geplanten Neuerungen ist es, die finanzielle Situation der Pädagogen zu verbessern und attraktivere Arbeitsbedingungen im Bildungssektor zu schaffen. Die Umsetzung erfolgt schrittweise, um die Haushalte nicht zu überlasten.

Die geplante Gehaltserhöhung für Lehrkräfte ist ein wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung des ukrainischen Bildungssystems. - Quelle unbekannt

Die bessere Bezahlung von Lehrern – insbesondere jener, die Kinder mit Behinderungen unterrichten – unterstreicht das wachsende Engagement des Staates für inklusive Bildung und die Unterstützung benachteiligter Gruppen. Solche Reformen könnten die berufliche Motivation der Pädagogen stärken und langfristig die Unterrichtsqualität im Land verbessern.


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