22. Dezember: Tag der heiligen Anastasia und Volksweisheiten für morgen.
Nach Angaben von ТСН: Morgen, am 22. Dezember, gedenkt der orthodoxe Kalender des Tages des Gedenkens der heiligen Großmärtyrerin Anastasia. Die heilige Anastasia, die wahrscheinlich zu Beginn des 3. Jahrhunderts im Römischen Reich geboren wurde, wählte von jungen Jahren den Weg des Dienstes an Gott. Sie wuchs im Geiste christlicher Werte auf und zeigte eine tiefe Liebe zu Gott und den Nächsten.
Die heilige Anastasia war unter dem Spitznamen „Apotirís“ oder „Die Knotenlöserin“ bekannt, da sie den gefangenen Christen half, die wegen ihrer Treue zu Christus beschuldigt wurden. Sie besuchte Gefängnisse, unterstützte die Gefangenen, half den Bedürftigen und Kranken und zeigte großen Mut und Mitgefühl.
Es ist bekannt, dass Anastasia mit der Heilung von Menschen beschäftigt war, und viele Gläubige glaubten, dass ihre Gebete Wunderheilungen bewirkten. Ihr Wirken erregte Respekt unter den Christen, führte aber auch zu Neid und Antipathie seitens der Heiden.
Die heilige Anastasia lebte zur Zeit der Kaiser Decius und Diokletian, als Christen grausamen Verfolgungen ausgesetzt waren. Sie wurde wegen ihrer Treue zu Christus verhaftet, gefoltert und schließlich hingerichtet. Das genaue Datum ihres Martyriums variiert, wird aber allgemein als etwa 304 n. Chr. angesehen.
Volksweisheiten für den 22. Dezember
Kalter Morgen – prognostiziert einen strengen Winter und starke Fröste in den kommenden Tagen.
Warmer Tag – könnte auf eine Tauwetterperiode oder Schneestürme vor dem Neujahr hindeuten.
Wind aus dem Norden – der Winter wird streng und lang; aus dem Süden – warm und schneit.
Was man morgen nicht tun sollte
Gemäß den Volksüberzeugungen wird empfohlen, morgen keine Ohren für Ohrringe durchzustechen, da Wunden sehr lange heilen können. Es sollte auch davon abgesehen werden, Handschuhe oder Fäustlinge zu stricken, da dies als „Hände binden“ gilt und Schwierigkeiten oder Probleme mit dem Gesetz hervorrufen kann.
Was man morgen tun kann
Die heilige Anastasia gilt als Beschützerin und Patronin von Frauen, insbesondere Schwangeren, sowie als Ärztin und Helferin in Krankheiten. Am Tag ihrer Verehrung wenden sich die Orthodoxen mit Gebeten an sie und bitten um Unterstützung bei der Entbindung, um den Schutz von Müttern und Neugeborenen vor Krankheiten sowie um Abwendung von Unglücken.
Der Gedenktag der heiligen Anastasia ist nicht nur ein religiöses Fest, sondern auch eine Zeit, in der viele Menschen an die Bedeutung von Mitgefühl und Unterstützung für Bedürftige erinnern. Der Glaube an die Gebete der Heiligen wird in den Herzen der Gläubigen bewahrt, die in schweren Zeiten zu ihr um Hilfe und Hoffnung bitten.
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