Zum Jahrestag des Kriegsbeginns: EU-Spitzenpolitiker reisen nach Kiew.
Hoher Besuch in der ukrainischen Hauptstadt
Nach Angaben von UATV: Am 24. Februar 2023 jährt sich der Beginn des großangelegten russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zum ersten Mal. Aus diesem Anlass werden hochrangige Vertreter der Europäischen Union in Kiew erwartet. Der Präsident des Europäischen Rates, António Costa, und die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, sind zu einem Dreiergespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj angereist. Dieser Besuch ist ein starkes Signal der Solidarität und Unterstützung für die Ukraine inmitten des anhaltenden Konflikts.
Das Jahr 2022 war geprägt von massiven Raketenangriffen und erbitterten Kämpfen um strategisch wichtige Städte wie Kiew, Charkiw, Tschernihiw und Mariupol. António Costa erinnerte an die Ursprünge:
„Am 24. Februar 2022 begann Russland einen unprovozierten, ungerechtfertigten und illegalen Krieg gegen die Ukraine und verletzte damit deren Souveränität und das Völkerrecht.“Diese klaren Worte unterstreichen die gravierende Lage und die breite internationale Unterstützung für die Ukraine.
Breite internationale Unterstützungsbekundungen
Neben dem Treffen mit Präsident Selenskyj ist in Kiew auch eine Sitzung der von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und dem britischen Labour-Chef Keir Starmer initiierten ‚Koalition der Willigen‘ geplant. Zudem wird eine Delegation der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE) die Hauptstadt besuchen. Diese zahlreichen diplomatischen Aktivitäten zeigen die Dringlichkeit, mit der die internationale Gemeinschaft weiterhin auf die russische Aggression reagiert.
In Brüssel haben die europäischen Institutionen ihre Gebäude in den Farben der Ukraine beleuchtet – ein sichtbares Symbol der Verbundenheit und des Zusammenhalts in dieser schwierigen Zeit. Diese Gesten und Besuche machen deutlich, dass die Aufmerksamkeit der Welt unvermindert auf der Ukraine ruht und die Bereitschaft zur Unterstützung ihres Kampfes um Souveränität und territoriale Unversehrtheit fortbesteht.
Die Reise der EU-Spitzen zum traurigen Jahrestag unterstreicht die Bedeutung internationaler Einigkeit. Solche hochrangigen Zusammenkünfte sind nicht nur politisch bedeutsam, sondern können auch konkrete Weichen für weitere militärische und wirtschaftliche Hilfsleistungen stellen. Die Gespräche zielen darauf ab, neue Unterstützungsstrategien zu skizzieren und zu bekräftigen, dass die Ukraine nicht alleingelassen wird. Die anhaltende internationale Fokussierung bleibt für die ukrainische Position auf der globalen Bühne von entscheidender Bedeutung.
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