Trump stellt Bedingungen – US-Senat bereit für neue Russland-Sanktionen.

Trump stellt Bedingungen – US-Senat bereit für neue Russland-Sanktionen
Trump stellt Bedingungen – US-Senat bereit für neue Russland-Sanktionen

Neues Sanktionspaket gegen Russland geplant

Nach Angaben von 5 канал — Політика: Im US-Senat zeichnet sich eine überparteiliche Einigung ab: Die Demokraten signalisieren ihre Bereitschaft, einem erweiterten Sanktionspaket gegen Russland zuzustimmen – vorausgesetzt, die von Präsident Donald Trump geforderten Maßnahmen gegen den Iran werden darin berücksichtigt. Die Abstimmung über den Gesetzesentwurf ist für die kommenden Tage angesetzt und fällt zeitlich mit der Trauerfeier für den verstorbenen Senator Lindsey Graham zusammen, der am 11. Juli starb. Graham hatte sich bis zuletzt für die Verabschiedung des Dokuments eingesetzt.

Der Entwurf, der von mehr als 60 Senatoren mitgetragen wird, sieht eine drastische Senkung der sogenannten Strafzölle vor: Der allgemeine Satz für Länder, die russische Energieträger importieren, soll von 500 auf 100 Prozent reduziert werden. Ziel dieser Maßnahme ist es, den Druck auf die Abnehmerstaaten zu erhöhen. Zu den größten Ölimporteuren aus Russland zählen:

  • China
  • Indien
  • die Slowakei
  • Ungarn
  • Aserbaidschan

Die größten Abnehmer russischen Gases sind hingegen:

  • China
  • Frankreich
  • Japan
  • Ungarn
  • Belgien

Dem US-Präsidenten soll das Recht eingeräumt werden, solche Zölle gegen maximal fünf Länder gleichzeitig zu verhängen. Der republikanische Mehrheitsführer John Thun bestätigte, dass seine Fraktion keine Einwände gegen die Iran-Klausel erhebt.

„Ich bin zuversichtlich, dass wir bald vorankommen können“, erklärte Senatorin Jeanne Shaheen.

Bedeutung des Gesetzesvorhabens

Dieser Gesetzesentwurf ist von großer Tragweite für die US-Außenpolitik, da die Sanktionen gegen Russland ein zentrales Instrument zur Eindämmung seines internationalen Einflusses darstellen. Die geplante Zollsenkung könnte das Verhalten der Importländer gegenüber russischen Energiequellen verändern und damit die russische Wirtschaft empfindlich treffen. Die breite Unterstützung sowohl von Demokraten als auch von Republikanern zeigt, dass in Washington ein parteiübergreifender Konsens darüber besteht, den Druck auf Moskau im Angesicht wachsender geopolitischer Spannungen aufrechtzuerhalten.


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