Ukrainische Streitkräfte attackieren „Awitek“-Werk in Kirow: Diese Rüstungsgüter wurden dort hergestellt.

Ukrainische Streitkräfte attackieren „Awitek“-Werk in Kirow: Diese Rüstungsgüter wurden dort hergestellt
Ukrainische Streitkräfte attackieren „Awitek“-Werk in Kirow: Diese Rüstungsgüter wurden dort hergestellt

Angriffe auf militärische Industrieanlagen

Nach Angaben von UATV: Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte, dass die ukrainischen Verteidigungskräfte am 24. Juli das bedeutende Rüstungsunternehmen „Awitek“ in Kirow getroffen haben. Die Fabrik stellt Komponenten für Militärtechnik her – darunter Flugabwehrraketen, Flugzeugteile und Schleudersitze für Kampfjets. Das Werk steht zudem unter Sanktionen der USA, der EU, der Ukraine und weiterer Staaten.

Die angegriffenen Ziele lagen rund 1.350 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Selenskyj hob die Bedeutung des Schlags hervor und erklärte:

„Die Verteidigungskräfte der Ukraine haben eines der wichtigen Rüstungsunternehmen im russischen Kirow getroffen. Es liefert Komponenten für die Flugzeug- und Raketentechnik der Besatzer, die unter anderem bei massiven Angriffen auf unsere Städte und Gemeinden eingesetzt wird. Ich danke den Soldaten für ihre Präzision! Das ist eine absolut gerechte Antwort.“ – Wolodymyr Selenskyj

Fortsetzung der Operationen

Darüber hinaus teilte der Präsident mit, dass die laufenden Operationen zur Zerstörung der russischen Logistik fortgesetzt werden. Diese versorgt die Besatzungsarmee mit Drohnenkomponenten, Navigationsgeräten und weiterer Ausrüstung. Selenskyj betonte:

„Es gab auch andere Treffer. Wichtig ist, dass die Operation gegen die russische Logistik weitergeht.“ – Wolodymyr Selenskyj

Bemerkenswert ist zudem, dass die russische Treibstoffproduktion Anfang Juli auf nur 65 Prozent des saisonalen Verbrauchsniveaus gefallen war – ein mögliches Anzeichen für Versorgungsengpässe beim Militär. Solche Angriffe auf Rüstungsbetriebe wie „Awitek“ verdeutlichen die ukrainische Strategie, die Ressourcen der russischen Armee gezielt zu schwächen. Dies könnte deren Kampfkraft nachhaltig beeinträchtigen. Der Rückgang der Treibstoffproduktion in Russland weist ebenfalls auf logistische Schwierigkeiten hin, die die Materialversorgung erschweren dürften. Diese Entwicklungen zeigen, dass die aktive Phase des Konflikts anhält und die Kontrolle über feindliche Produktionskapazitäten von zentraler Bedeutung bleibt.


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