27. Dezember: Tag des heiligen Stephanus, Zeichen und das wichtigste Verbot.

27. Dezember: Tag des heiligen Stephanus, Zeichen und das wichtigste Verbot
27. Dezember: Tag des heiligen Stephanus, Zeichen und das wichtigste Verbot

Nach Angaben von ТСН: Mor­gen, im ortho­do­xen Kalen­der gedenkt man des heiligen Apostels, Märty­rers und Archidiakons Stephanus. Heiliger Stephanus lebte im 1. Jahr­hun­dert und war einer der sieben Diakone, die von den Aposteln für den Dienst in der Jerusa­lem­gemeinde gewählt wur­den (Apo­stel­geschichte, 6). Laut der Tradition war er ein hellenisti­scher Jude, also ein Angehöriger der Di­as­pora, gebildet, sprach Griechisch und kannte die Schrift.

Stephanus predigte aktiv Christus als den ver­heißenen Messias und wandte sich vor allem an die Juden. Seine Worte klangen so überzeu­gend, dass seine Gegner "nicht der Weisheit und dem Geist wider­stehen konn­ten, mit dem er sprach".

Als sie ihn in einer offenen Diskussion nicht besiegen konnten, griffen die Gegner zu Verleumdungen. Anstelle von Ent­schul­di­gun­gen hielt Stephanus eine großartige theologische Rede (Apo­stel­geschichte, Kapitel 7), die einen seiner tief­sten Aus­drücke der Geschichte des Heils im Neuen Testament darstellt. In diesem Moment sah Stephanus eine himmlische Vision:

„Siehe, ich sehe die Himmel geöffnet und den Menschensohn, der zur Rechten Gottes steht“
. Diese Vision wurde zum endgültigen Urteil in den Augen seiner Richter.

Die wütende Menge führte Stephanus außer der Stadt und steinigte ihn. Nach jüdischer Ge­wohnheit mussten die Zeugen zuerst die Steine werfen — ihre Um­hänge bewahrte Saul, der zukünftige Apostel Paulus. So wurde Stephanus zum Märtyrer, indem er seinen Feinden vergab und eine Liebe bezeugte, die stärker ist als der Tod.

Zeichen vom 27. Dezember

  • Wie das Wetter am Stephanustag, so wird der Winter insgesamt sein.
  • Warm und windstill — es wird bald ein Tauwetter geben.
  • Niedrige Wolken über der Erde — zu windigem Wetter.

Was man morgen nicht tun sollte

Nach den Volkstü­mern hat dieser Tag ein beson­deres Verbot: Man darf nicht einmal die kleinsten Brotkrümel wegwerfen. In der traditionellen Vorstellung symbolisieren sie Überfluss, Wohlstand und göttliche Gnade, weshalb ein nachlässiger Umgang mit Brot Elend hervorrufen kann.

Was man morgen tun kann

An diesem Tag wenden sich die ortho­doxen Gläu­bigen im Gebet an den heiligen Stephanus, um ihn zu bitten, ihren Glauben zu stärken, inneren Frieden zu bringen und Wohlstand im Haus zu gewährleisten. Außerdem wird er als Schutzpatron des Haus­tieres verehrt, wobei um die Gesundheit und den Schutz der Tiere gebetet wird.

Der Gedenktag des heiligen Stephanus ist ein wich­tiger Moment für die Christen. Es ist eine Er­inne­rung an die Kraft des Glaubens und die Bereitschaft, sogar in den schwierigsten Momenten zu vergeben. Die Vere'hung des heiligen Stephanus an diesem Tag vereint die Gläubigen in ihren Gebeten und gemein­samen Traditionen, was Zuversicht in die Zukunft gibt und die Bindungen zwischen den Generationen stärkt.


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