Frontbericht: 53 Gefechte an einem Tag – Ukraine zerstört zwei russische 'Tor'-Flugabwehrsysteme.
Lage an der Front zum Stand 22. Februar 2023
Nach Angaben von UATV: Am 22. Februar 2023 registrierte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte 53 Gefechte entlang der gesamten Frontlinie. Die heftigsten Kämpfe fanden in den Richtungen Pokrowsk und Konstantyniwka statt. Spezialisten der Grenzschutzbrigade 'Hart' lokalisierten einen Hangar mit russischer Militärtechnik und einem Munitionslager. Im Gebiet von Bohdaniwka wurden zudem ein schweres Flammenwerfersystem 'Solnzepek' und ein auf einem T-72-Panzer basierender Ladungsträger ausgemacht.
Verluste und Mobilisierungsprobleme
In den vergangenen Tagen vernichteten die ukrainischen Verteidiger zwei russische Flugabwehrraketensysteme des Typs 'Tor'. Das erste System wurde etwa einen Kilometer vom besetzten Donezk ausgeschaltet, das zweite im Gebiet von Topoljany bei Mariupol. Insgesamt zerstörten die ukrainischen Truppen im Laufe des vergangenen Tages:
- neun russische Panzer,
- sechs Kampfpanzer,
- 41 Artilleriesysteme,
- ein Raketenwerfersystem,
- 205 Fahrzeuge.
Allein in den letzten zwei Monaten gelangten mindestens 15 russische Soldaten durch gefälschte Papiere an die Front. Die Gesamtzahl der russischen Kampfverluste seit Kriegsbeginn übersteigt mittlerweile 1 Million 259 Tausend Soldaten. In den letzten 24 Stunden wurden 890 russische Soldaten getötet. Der Experte Mykola Malomuzh bewertet die derzeitigen Möglichkeiten des Angreifers als begrenzt:
„Russland verfügt derzeit über kein Potenzial für strategische Offensivoperationen.“ - Mykola Malomuzh
Die Gefechtsaktivität bleibt auf hohem Niveau und fordert weiterhin erhebliche Verluste von den russischen Invasionstruppen. Die Zerstörung moderner Waffensysteme wie der 'Tor'-Komplexe unterstreicht die Wirksamkeit der ukrainischen Verteidigung. Gleichzeitig zeigen die Fälle von gefälschten Dokumenten und die zwangsweise Einberufung neuer Soldaten die anhaltenden Mobilisierungsprobleme Russlands auf. Fachleute gehen davon aus, dass die Angriffsfähigkeit der russischen Streitkräfte derzeit eingeschränkt ist, was den weiteren Verlauf des Krieges beeinflussen könnte.
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