Umfrage: 60 Prozent der US-Bürger lehnen Trumps Unterschrift auf Dollarnoten ab.
Meinungsforschung zur Platzierung von Trumps Namen auf US-Banknoten
Nach Angaben von TSN.ua: Eine aktuelle Erhebung des Meinungsforschungsinstituts YouGov zeigt, dass eine deutliche Mehrheit der Amerikaner die Idee ablehnt, die Unterschrift von Präsident Donald Trump auf den Dollar zu setzen. Konkret sprechen sich 60 Prozent der Befragten gegen eine solche Neuerung aus. Besonders hervorzuheben ist, dass 48 Prozent der US-Bürger den Vorschlag, die Unterschrift des Finanzministers durch jene Trumps zu ersetzen, strikt verneinen. Nur 23 Prozent der Teilnehmer befürworten die Initiative, während 19 Prozent unentschlossen sind.
Die Ablehnung des Vorhabens zieht sich durch alle Landesteile, wobei die Werte variieren:
- Im Mittleren Westen sind 54 Prozent der Befragten dagegen
- Im Westen liegt der Anteil bei 51 Prozent
- Im Nordosten beträgt er 49 Prozent
- Im Süden sind es 43 Prozent
Zudem offenbart die Umfrage Unterschiede entlang ethnischer Linien: 59 Prozent der schwarzen Amerikaner lehnen Trumps Unterschrift ab, während 47 Prozent der weißen und 42 Prozent der hispanischen Bevölkerung ebenfalls ablehnend eingestellt sind.
Altersabhängige Meinungsunterschiede
Auch das Alter spielt eine Rolle: Unter den über 65-Jährigen sind 53 Prozent gegen die Unterschrift, wohingegen nur 35 Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 18 und 29 Jahren dagegen stimmen. Darüber hinaus verweigern 44 Prozent der Amerikaner die Idee eines Präsidentennamens auf Geldscheinen kategorisch, weitere 15 Prozent antworten mit „eher nein“. Interessanterweise glauben 13 Prozent der Befragten fälschlich, dass der Name des Präsidenten bereits auf den Banknoten steht, während 59 Prozent dies verneinen und 28 Prozent unsicher sind.
Zum Kontext: Bargeld macht in den USA nur etwa 14 Prozent aller Zahlungen aus. Der Vorschlag für neue Scheine mit Trumps Unterschrift steht im Zusammenhang mit dem 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit. Die Umfrage zeigt jedoch, dass die öffentliche Unterstützung für dieses Vorhaben derzeit äußerst gering ist.
Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die meisten Amerikaner keinen Bedarf für eine Änderung des Designs ihrer Währung sehen, die bereits auf eine lange Geschichte und Tradition zurückblickt.
Die schwache Zustimmung könnte den Wunsch der Bevölkerung widerspiegeln, die Neutralität von Zahlungsmitteln zu bewahren und politische Symbole zu vermeiden. Diese Debatte unterstreicht zudem die tiefen gesellschaftlichen und politischen Gräben im Land, die künftig auch ähnliche Initiativen beeinflussen könnten.
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