Erstmalige Stellungnahme Putins zur Rakete „Oreschnik“: Details zu den Tests.
Putins Äußerungen zur ballistischen Rakete „Oreschnik“
Nach Angaben von Novyny.live: Beim St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum äußerte sich Wladimir Putin erstmals öffentlich zum Einsatz der ballistischen Rakete „Oreschnik“. Der russische Präsident wies dabei Berichte zurück, wonach die Rakete im Gebiet Donezk verloren gegangen sei. Stattdessen betonte er, dass der Vorfall Teil einer vorab geplanten Testreihe gewesen sei. Laut Putin handelte es sich bei sämtlichen Einsätzen der „Oreschnik“ gegen die Ukraine um Erprobungen.
In seiner Rede erklärte Putin zudem, dass Russland in der Nacht zum 24. Mai einen massiven kombinierten Angriff auf ukrainisches Territorium durchgeführt habe. Dabei seien dutzende Raketen und hunderte Drohnen zum Einsatz gekommen. Zu den Ergebnisses des Angriffs führte der russische Präsident aus:
„Dies betrifft den Bereich des Gebiets Donezk im Umkreis des Hauptbefestigungsabschnitts. Anschließend flogen unsere Drohnen dorthin und begutachteten die Einschlagsergebnisse. Wir haben buchstäblich millimetergenau berechnet, wo alle auseinanderfliegenden Teile niedergegangen sind.“ Wladimir Putin
Damit bestätigte Putin, dass die Tests der ballistischen Rakete „Oreschnik“ ein geplanter Schritt waren. Dies wirft jedoch Fragen zu den Zielen und den Konsequenzen dieser Aktionen auf.
Russlands militärische Aktivitäten setzen sich fort
Die Aussagen Putins spiegeln die anhaltenden und intensiven Militäroperationen Russlands gegen die Ukraine wider, die nun schon seit über einem Jahr andauern. Die Erprobung neuer Waffensysteme deutet darauf hin, dass Russland seine militärischen Fähigkeiten im Konflikt weiter ausbauen will. Darüber hinaus könnten die massiven Angriffe den Versuch darstellen, die eigene militärische Stärke auf der internationalen Bühne zu demonstrieren – insbesondere angesichts der wachsenden Unterstützung der Ukraine durch westliche Länder.
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