Fünftes Jahr in Gefangenschaft: 700 Kämpfer des Asow-Regiments noch immer in russischer Hand – Kommandeur fordert mehr Druck auf Moskau.
Rückkehr von Kriegsgefangenen aus russischer Haft
Nach Angaben von Espreso.tv: Denys Prokopenko, Kommandeur des 1. Korps der Nationalgarde der Ukraine „Asow“, bestätigte die Freilassung von 33 Soldaten aus russischer Gefangenschaft. Darunter befinden sich lediglich zwei Angehörige des Spezialeinsatzregiments „Asow“. Prokopenko betonte, dass sich aktuell 700 Kämpfer seiner Einheit bereits im fünften Jahr in russischer Kriegsgefangenschaft befinden. Er forderte die internationale Gemeinschaft zu verstärktem Druck auf die Russische Föderation auf und bezeichnete die Lage als äußerst bedrohlich. Der anhaltende Krieg führt dazu, dass die Verhandlungen über Gefangenenaustausche immer schwieriger werden.
„700 Asow-Kämpfer sind nun bereits das fünfte Jahr in russischer Gefangenschaft“, erklärte Denys Prokopenko.
Er wies eindringlich darauf hin, dass „jeder Tag, den meine Kameraden in russischen Gefängnissen verbringen, ihr Leben gefährdet.“ Die Situation sei besorgniserregend, denn, so der Kommandeur: „Der Feind wird weiterhin diejenigen töten, die die ersten und schwersten Schläge dieses Krieges auf sich genommen haben.“
Dauer und Komplexität des Rückführungsprozesses
Am 5. Juni kehrten 185 Militärangehörige und ein Zivilist aus russischer Gefangenschaft in die Ukraine zurück. Dieser Umstand verdeutlicht, wie langwierig und kompliziert die Rückholung ukrainischer Soldaten aus der Kriegsgefangenschaft ist. Prokopenkos Aufruf, die Rettungsbemühungen für die Gefangenen zu intensivieren, bleibt daher von großer Dringlichkeit.
Die Lage der ukrainischen Militärangehörigen in russischer Kriegsgefangenschaft ist weiterhin äußerst angespannt. Dass nur 33 von 700 gefangenen Kämpfern freikamen, zeigt den dringenden Bedarf an verstärkten internationalen Anstrengungen für ihre Befreiung. Angesichts des langen Krieges und der wachsenden Lebensgefahr für die Gefangenen werden die Forderungen an die Weltgemeinschaft nach mehr Druck auf Russland immer lauter. Der Schutz der Soldaten muss für die Ukraine und ihre Partner oberste Priorität haben.
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