Stromrationierung in der Ukraine: Ab 9. Februar gelten stundenweise Abschaltungen.
Stundenweise Stromabschaltungen werden eingeführt
Nach Angaben von Novyny.live: Ab dem 9. Februar 2023 wird es in der Ukraine stundenweise Stromausfälle geben. Grund dafür sind massive Schäden an Energieanlagen nach den jüngsten Angriffen auf die kritische Infrastruktur des Landes. Die Lage ist angespannt, da die Stromerzeugung nicht mit dem Bedarf Schritt halten kann. In der Region Odessa werden deshalb stabilisierende und Notfall-Strombegrenzungen in Kraft treten. Diese Maßnahmen sind eine direkte Folge der gezielten Attacken auf das ukrainische Energienetz in den vergangenen Tagen.
Besonders kritische Lage in der Region Odessa
Besonders betroffen sind die Bezirke Odessa, Ismajil, Bolhrad und Bilhorod-Dnistrowskyj. Dort müssen Verbraucher mit ungeplanten Notabschaltungen rechnen, da die erforderliche Strommenge nicht mehr zuverlässig übertragen werden kann. Eine stabile Versorgung der Haushalte ist derzeit nicht gewährleistet.
Verbraucher können sich auf folgenden Wegen über die aktuelle Versorgungslage informieren:
- Auf der Website des Energieversorgers DTEK;
- Über einen speziellen Chat-Bot im Messenger Telegram;
- Durch private Nachrichten auf der Facebook-Seite des Unternehmens;
- Durch die Eingabe einer Anfrage direkt auf der DTEK-Website, um aktuelle Informationen zu erhalten.
Die Einführung stundenweiser Stromsperren unterstreicht die gravierenden Herausforderungen, vor denen der ukrainische Energiesektor im Krieg steht. Die gezielten Angriffe auf Kraftwerke und Netze verschärfen die Krise und beeinträchtigen den Alltag der Bevölkerung erheblich. Es ist für die Betroffenen ratsam, die genannten Informationskanäle zu nutzen, um über die sich ständig ändernde Versorgungslage auf dem Laufenden zu bleiben und sich auf mögliche Ausfälle vorzubereiten.
Lesen Sie auch
- Drohnenangriffe auf Charkiw: Eine Frau getötet, Kinder verletzt
- Angriff auf Saporischschja am 10. Juni: Verletzte Frau und vier beschädigte Häuser
- Drohnenangriffe auf Charkiw und Odessa: 26 Einschläge – fünf Verletzte in der Nacht
- Angriff auf Rüstungsfabrik in Tscheboksary: Brand bei Hersteller von Iskander-Komponenten
- Angriffe auf russisches Hinterland: Antennenwerk in Tscheboksary und Raffinerie in Samara getroffen
- Schwere Angriffe auf Charkiw: Fünf Verletzte nach nächtlichem Beschuss

