NATO-Admiral: Jeder Einzelne ist für die Sicherheit des Bündnisses verantwortlich.
Sitzung des NATO-Militärausschusses
Nach Angaben von UATV: Am 21. Januar 2023 fand in Brüssel eine Sitzung des NATO-Militärausschusses statt. Dabei richtete der Vorsitzende des Ausschusses, Admiral Giuseppe Cavo Dragone, eindringliche Worte an die Öffentlichkeit. Er betonte, dass die Sicherheit der NATO-Staaten nicht allein durch Politik und Militär gewährleistet werden kann, sondern die aktive Beteiligung jedes Bürgers erfordert.
Kollektive Verantwortung als Grundpfeiler
Der Admiral machte deutlich, dass Sicherheitsfragen nicht nur Politiker und Soldaten betreffen, sondern in jeden Haushalt, jede Gemeinde und jeden Arbeitsplatz hineinwirken. Diese Auffassung spiegelt den modernen Sicherheitsbegriff wider, der weit über klassische Landesverteidigung hinausgeht.
'Sicherheit geht jeden etwas an. Sie ist nicht nur ein Thema für Politiker oder das Militär der 32 Verbündeten und dieses sie vertretenden Komitees. Sie betrifft jede Familie, jede Gemeinschaft und jeden Arbeitsplatz. Deshalb brauchen wir nicht nur Unterstützung, sondern die reale Teilhabe von mehr als einer Milliarde Menschen, die wir entschlossen sind zu schützen.' Giuseppe Cavo Dragone
Dieser Appell unterstreicht die Bedeutung einer gemeinsamen Verantwortung aller Bürger in einer Zeit, in der die Sicherheitsherausforderungen komplexer und allgegenwärtiger werden. Die Aussage des Admirals steht für einen erkennbaren Wandel in der NATO-Strategie, die nationale und kollektive Sicherheit zunehmend ganzheitlich betrachtet.
Angesichts globaler Bedrohungen wie Terrorismus, Cyberangriffen und geopolitischen Spannungen wächst die Bedeutung der Zivilbevölkerung für die Sicherheitsvorsorge. Eine solche Herangehensweise kann die Zusammenarbeit zwischen staatlichen Institutionen und der Gesellschaft stärken und widerstandsfähigere Gemeinschaften in unsicheren Zeiten formen.
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