Streiks und neue Einreisekontrollen legen Spaniens Flughäfen lahm – bis zu zwei Stunden Wartezeit.
Europäische Flughäfen unter Druck: Sommersaison 2026 bringt Staus
Nach Angaben von Tourism.d.ua — Туризм: Urlauber, die in den nächsten Tagen über spanische Flughäfen reisen, müssen sich auf erhebliche Verzögerungen gefasst machen. Grund sind sowohl Arbeitsniederlegungen des Personals als auch lange Schlangen an den Passkontrollen. Besonders betroffen ist der Flughafen Palma auf Mallorca: Hier sind bis zum Ende des Sommers 2026 mehrere Streiks angekündigt. Die ersten Protestaktionen laufen vom 27. bis 30. Juli 2026 und werden den Passagierstrom voraussichtlich stark beeinträchtigen.
Zudem hat die Firma Swissport Streiks für den 28. Juli sowie den 1., 4. und 8. August 2026 angekündigt. Diese Arbeitsniederlegungen sind jeweils von 7:00 bis 12:00 Uhr und von 19:00 bis 22:00 Uhr geplant – eine zusätzliche Belastung für alle, die in diesem Zeitraum unterwegs sind.
Passkontrollen: Neue EU-Einreiseregeln bremsen den Verkehr
Neben den Streiks sorgen auch die Passkontrollen für Frust: Seit April 2026 ist das neue EU-Einreisekontrollsystem EES in Betrieb, das an Spaniens Flughäfen zu längeren Wartezeiten führt. An den Flughäfen Teneriffa Süd und César Manrique-Lanzarote klagen Reisende bereits über schleppende Abfertigung. An weiteren Flughäfen wie Gran Canaria, Fuerteventura, Málaga und Alicante müssen Passagiere bis zu zwei Stunden in der Schlange stehen.
Die Lage an Spaniens Flughäfen könnte sich in den kommenden Tagen noch verschärfen. Touristen sollten daher mit Verspätungen und Unannehmlichkeiten rechnen. Wer eine Reise plant, tut gut daran, sich vorab über den aktuellen Flugstatus zu informieren.
Diese Situation an Spaniens Flughäfen verdeutlicht die übergeordneten Probleme der europäischen Flugverkehrsinfrastruktur, mit denen Passagiere in der Sommerreisezeit konfrontiert sind. Streiks und technische Neuerungen können den Touristenstrom erheblich beeinflussen und auch den Ruf der europäischen Flughäfen schädigen. Reisenden wird empfohlen, frühzeitig Fluginformationen zu prüfen und auf mögliche Änderungen ihrer Pläne vorbereitet zu sein.
Lesen Sie auch
- Preise in Nordmazedonien: Wie eine Spanierin das Land als Europas Schnäppchen entdeckte
- Mehr Komfort für ukrainische Reisende: Flughafen Chișinău baut Schutzdächer und testet Bahnanbindung
- Dank ländlichem Tourismus: Serbien steigt in die Top 10 der weltweiten Reiseziele auf
- Visumzwang statt Visafreiheit: Montenegro verschärft Einreisebedingungen für fünf Länder ab November 2026
- Neuseeland 2028: Totale Sonnenfinsternis über Dunedin – erstmals seit dem Mittelalter
- Fünf klassische Touristenfehler: Eine Frau, die 38 Länder bereist hat, klärt auf

