Visumzwang statt Visafreiheit: Montenegro verschärft Einreisebedingungen für fünf Länder ab November 2026.
Neue Visa-Regelung tritt in Kraft
Nach Angaben von Tourism.d.ua — Туризм: Am 23. Juli 2026 beschloss die Regierung Montenegros, die visumfreie Einreise für Staatsangehörige von fünf Ländern zu beenden. Ab dem 1. November 2026 müssen Reisende aus diesen Staaten ein Visum beantragen, um nach Montenegro einreisen zu können. Bislang war für diese Länder keine Visumspflicht erforderlich.
- Belarus
- China
- Russland
- Saudi-Arabien
- Türkei
Die Änderung dürfte sowohl den Tourismus als auch die wirtschaftlichen Beziehungen zu diesen Ländern beeinflussen. Gleichzeitig erhielt Montenegro rund vier Millionen Euro aus dem EU-Wachstumsplan für den Westbalkan. Diese Mittel könnten in die Infrastruktur und in die Anpassung der Wirtschaft an die neuen Bedingungen fließen.
Regionale Auswirkungen der neuen Visapolitik
Die Abschaffung der Visafreiheit könnte zu einem Rückgang der Besucherzahlen aus den betroffenen Staaten führen, was sich negativ auf die Tourismuseinnahmen Montenegros auswirken würde. Die EU-Gelder könnten jedoch helfen, diesen Effekt abzufedern, indem sie in den Ausbau der Infrastruktur und die Gewinnung von Touristen aus anderen Regionen investiert werden. Diese Entwicklungen sind Teil einer strategischen Neuausrichtung der montenegrinischen Außen- und Visapolitik.
Lesen Sie auch
- Streiks und neue Einreisekontrollen legen Spaniens Flughäfen lahm – bis zu zwei Stunden Wartezeit
- Dank ländlichem Tourismus: Serbien steigt in die Top 10 der weltweiten Reiseziele auf
- Neuseeland 2028: Totale Sonnenfinsternis über Dunedin – erstmals seit dem Mittelalter
- Fünf klassische Touristenfehler: Eine Frau, die 38 Länder bereist hat, klärt auf
- Ein Ukrainer berichtet aus Bukarest: Staus als größtes Problem und was der Kaffee dort kostet
- Luxusinsel vor Rio für 100 Millionen Dollar: Diese Promis waren bereits zu Gast

