Blackout-Überleben: So bleibt die Internetverbindung auch bei Stromausfall stabil.

Blackout-Überleben: So bleibt die Internetverbindung auch bei Stromausfall stabil
Blackout-Überleben: So bleibt die Internetverbindung auch bei Stromausfall stabil

Internetzugang in der Blackout-Situation

Nach Angaben von TSN.ua: In der Ukraine ist eine stabile Internetverbindung während längerer Stromausfälle überlebenswichtig geworden. Sie sichert die Arbeit, Bildung und den Kontakt zu Angehörigen. Um die eigene Anbindung aufrechtzuerhalten, müssen drei Faktoren gewährleistet sein: eine funktionierende Stromversorgung für die Geräte zu Hause, ein betriebsbereites Netz des Providers und offene Kommunikationskanäle.

Die Basisstationen für mobiles Internet halten mit ihrer Notstromversorgung im Durchschnitt bis zu 10 Stunden durch. Deutlich länger – bis zu 72 Stunden – kann eine Glasfasertechnologie namens xPON ohne Strom aus dem Netz funktionieren, sofern das eigene Modem mit einer Batterie versorgt wird. In der Ukraine bieten über zweitausend Provider diesen Dienst an, was die Technologie für viele Haushalte zugänglich macht.

Vize-Premier und Digitalminister Mychajlo Fedorov hat ausdrücklich den Anschluss via xPON empfohlen, um die Verbindungsstabilität bei Stromausfällen zu gewährleisten.

Die richtige Vorbereitung auf Stromausfälle

Um die Internetversorgung während eines Blackouts abzusichern, sind folgende Hilfsmittel entscheidend:

  • Unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV)
  • Powerbanks mit 9–12 Volt Ausgang oder spezielle DC-USV-Geräte
  • Kleine Solargeneratoren oder Powerstations

Darüber hinaus sollten für den Ernstfall diese vorbeugenden Maßnahmen getroffen werden:

  • Powerbanks stets aufgeladen bereithalten
  • Wichtige Kontaktdaten in gedruckter Form parat haben
  • Offline-Karten auf dem Smartphone speichern
  • Mit der Familie klare Absprachen für den Fall eines Kommunikationsausfalls treffen

Diese Vorkehrungen können den Alltag der Menschen in der Krise erheblich erleichtern und ein notwendiges Maß an Kommunikation auch in instabilen Zeiten sicherstellen.

Mit den richtigen Lösungen und Vorbereitungen bleibt man selbst unter extremen Bedingungen und bei begrenztem Zugang zu Elektrizität erreichbar.

Angesichts der anhaltenden Energiekrise in der Ukraine ist die Aufrechterhaltung der Kommunikation nicht nur eine private, sondern auch eine berufliche und bildungspolitische Notwendigkeit. Technologien wie xPON bieten hier praktische Alternativen, die den Internetzugang während Stromausfälle deutlich verbessern können. Die gezielte Vorbereitung auf Krisensituationen – durch Notstromlösungen und den Einsatz offline verfügbarer Ressourcen – hilft, die negativen Folgen von Blackouts für die Bevölkerung spürbar abzumildern.


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