36 Gripen für die Ukraine: 20 neue und 16 gebrauchte schwedische Kampfjets vereinbart.

36 Gripen für die Ukraine: 20 neue und 16 gebrauchte schwedische Kampfjets vereinbart
36 Gripen für die Ukraine: 20 neue und 16 gebrauchte schwedische Kampfjets vereinbart

Neue Kampfjets werden beschafft

Nach Angaben von Espreso.tv: Die Unterzeichnung eines Abkommens über den Kauf von 20 neuen schwedischen JAS 39 Gripen E/F sowie 16 gebrauchten Gripen C/D steht bevor. Bereits im kommenden Winter könnten die ersten Maschinen eintreffen. Dieser Deal ist Teil der vertieften Verteidigungskooperation mit der Ukraine, die durch den Besuch von Präsident Wolodymyr Selenskyj in Schweden am 28. Mai bekräftigt wurde – damals unterzeichnete er eine Erklärung zur Intensivierung der militärischen Zusammenarbeit.

Zudem gab der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow am 27. Januar die Übergabe weiterer Mirage 2000-5 aus Frankreich bekannt.

„Neben den Gripen erhält die Ukraine auch französische Mirage 2000-5 und Rafale, die ‚bald eintreffen‘“, erklärte Thierry Cartier.
Dies unterstreicht das hohe Engagement der internationalen Gemeinschaft bei der militärischen Unterstützung der Ukraine.

Strategische Ausrichtung der Ukraine

Die JAS 39 Gripen wurden speziell für die Anforderungen moderner Kriegsführung entwickelt und sind mit Meteor-Raketen bestückt, die eine ernsthafte Bedrohung für russische Trägerflugzeuge darstellen können. Die geplanten Anschaffungen verdeutlichen den strategischen Kurs der Ukraine, ihre Luftstreitkräfte zu stärken und die Verteidigungsfähigkeit angesichts der aktuellen Sicherheitslage zu erhöhen.

Der Erwerb neuer Kampfjets ist ein wichtiger Schritt zur Festigung der ukrainischen Verteidigung, insbesondere vor dem Hintergrund des anhaltenden Konflikts mit Russland. Die ukrainische Armee passt sich kontinuierlich an moderne Bedrohungen an, indem sie neueste Technologien und militärische Ausrüstung in ihre Strukturen integriert. Dieses Abkommen verbessert nicht nur die luftgestützte Verteidigungskomponente, sondern zeigt auch die wachsende internationale militärische Unterstützung für die Ukraine.


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