Ukrainische Streitkräfte melden 1550 getötete russische Soldaten an einem Tag – neue Rekorde bei Angriffen auf russische Nachschubwege.

Ukrainische Streitkräfte melden 1550 getötete russische Soldaten an einem Tag – neue Rekorde bei Angriffen auf russische Nachschubwege
Ukrainische Streitkräfte melden 1550 getötete russische Soldaten an einem Tag – neue Rekorde bei Angriffen auf russische Nachschubwege

Verluste auf russischer Seite: Soldaten und Militärtechnik

Nach Angaben von UATV: Am 4. Juni haben die ukrainischen Verteidigungskräfte nach Angaben von Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow einen neuen Höchststand bei der Ausschaltung russischer Truppen und Ausrüstung erreicht. Insgesamt wurden 31.530 russische Soldaten getötet oder schwer verwundet. Allein an diesem Tag fielen 1.550 Besatzer, hinzu kommen zahlreiche zerstörte Fahrzeuge und Waffensysteme.

Wie Fedorow mitteilte, wurden innerhalb von 24 Stunden folgende Mengen an Kriegsgerät vernichtet:

  • 329 Lastwagen und andere Fahrzeuge
  • 68 Artilleriesysteme
  • 2 Raketenwerfer (Mehrfachraketenwerfer)
  • 2 Panzer
  • 1 Flugabwehrsystem

Diese Zahlen verdeutlichen das hohe Tempo der ukrainischen Operationen gegen die Invasoren. Die Angriffe zielen gezielt auf die Versorgungslinien der russischen Armee.

„Der Logistik-Lockdown funktioniert. Auf Anweisung des Präsidenten weiten wir die Schläge auf Ziele in 20 bis 150 Kilometern Entfernung aus. Die Zahl der getroffenen feindlichen Ziele jenseits der 50-Kilometer-Marke zur Kampfkontaktlinie hat sich verdoppelt. Auch bei der Vernichtung von feindlichen Kraftfahrzeugen und Motorrädern erzielen wir Rekordwerte.“ — Mychajlo Fedorow

Die gemeldeten Erfolge spiegeln die gesteigerte Schlagkraft der ukrainischen Streitkräfte im andauernden Krieg wider. Die deutlich höheren Verlustzahlen bei Personal und Material deuten auf eine taktische Neuausrichtung hin, bei der die Unterbrechung der russischen Nachschubketten im Fokus steht. Diese Entwicklung könnte den weiteren Verlauf der Kampfhandlungen maßgeblich beeinflussen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Lage an der Front dadurch verändert.


Lesen Sie auch

Werbung